Monatsrückblick Mai 2026

1. Juni. 2026 | Rückblicke

Nach ein paar Monaten Pause kommt hier für den Mai mein erster Monatsrückblick 2026. Es war ein abwechslungsreicher, lebendiger und sehr schöner Monat für mich. Das Thema Aufstellungen nimmt immer mehr Raum ein – und das ist auch absolut so gewollt.

Weiterbildung Organisationsaufstellung

Die Katze ist inzwischen aus dem Sack. Nachdem ich lange sehr kryptisch über das Projekt von Andrea von Schröder und mir geschrieben hatte, weil es noch nicht ganz reif war, ist es inzwischen klar kommuniziert: Wir bieten ab September 2026 eine Weiterbildung in systemischer Organisationsaufstellung in Hamburg an. Den Plan hatten wir bereits etwa 2 Jahre. Und jetzt sind wir mitten in der Umsetzung.

Gemeinsam mit Susanne Gläser ist ein Flyer entstanden und natürlich auch eine Landing Page, auf der alle Infos ersichtlich sind. Im Mai haben wir bereits zwei Online-Infoveranstaltungen durchgeführt, um die Fragen der Interessierten zu beantworten. Und es sind fixe Buchungen entstanden. Wir freuen uns mega, dass es nun los geht und werden auch weiterhin Infoveranstaltungen durchführen (die nächste am Donnerstag, 18. Juni um 12 Uhr). Ein Einstieg ist bei uns nämlich in jedem Modul möglich.

Als Ergänzung zur Landing Page habe ich den Blogartikel „Systemische Organisationsaufstellung – das steckt hinter unserer Ausbildung“ verfasst. Hier bekommst mehr Einblick darin, wer wir sind und was uns treibt. Also unbedingt reinlesen!

Eine Collage aus vier Fotos zeigt zwei Frauen, die auf Stühlen in einem gemütlichen Raum sitzen, lächeln, lachen und sich unterhalten. Eine Frau hat kurzes graues Haar und eine Brille, die andere hat kurzes braunes Haar und eine Brille.
Andrea und ich in Action.

Teamtag mit Aufstellungen

Es war ein bisschen skurril: Samstags war ich noch auf einem Konzert (1.500 Menschen, brachiale Töne, hüpfen, mitsingen, Energie rauslassen und gleichzeitig auftanken) und sonntags stand ich dann nach mehrstündiger Zugfahrt an der Nordseeküste (kaum ein Mensch, Blick aufs Wattenmeer). Der Grund war ein Teamworkshop am folgenden Montag gemeinsam mit Andrea von Schröder, bei dem wir mit Aufstellungen gearbeitet haben.

Die Themen, die in diesem Zusammenhang als wichtig angesehen wurden:

  • Wo stehen wir im Unternehmen?
  • Wie stehen wir als Team zueinander?
  • Was braucht das Team von der Geschäftsführung?
  • Woher kommen die Widerstände, die sich aktuell zeigen?
  • Wo bestehen Ängste und wo ist der Mut?

Die Wirkung war einmal mehr unbeschreiblich. Die Aufstellungen waren so griffig und bezeichnend, dass alle Teilnehmenden sehr berührt davon waren und mehrfach das Wort „magisch“ im Abschlussfeedback fiel.

Ich werde nicht müde, immer wieder die Einladung auszusprechen, Aufstellungen auszuprobieren. Denn nur dadurch wird nachvollziehbar was durch die Methode möglich ist. An der Stelle sei erwähnt, dass man als Tagesgast in unsere Weiterbildung kommen kann – mit oder ohne eigenes Anliegen. Du bist neugierig, dann melde dich bei mir!

Eine Person mit kurzen Haaren und Brille, die einen schwarzen Schal trägt, steht im Freien, mit einem malerischen Sonnenuntergangshimmel, grasbewachsenen Feldern und einem Gewässer im Hintergrund.
Sonnenuntergang an der Nordseeküste nach 8 Stunden im Zug durch die Republik.

Arbeite ich eigentlich genug?!

Der Mai ist bekanntermaßen ziemlich zerstückelt. Die Feiertage, durch die die kurzen Wochen entstehen sind zwar willkommen und dennoch lassen sie immer wieder die Frage entstehen: „Tu ich eigentlich grade genug?“. Jaja, diese kritische innere Stimme kenne ich nicht nur aus Erzählungen meiner Coachees, sondern auch aus eigener Erfahrung. Dazu kam, dass wir in Hamburg in der Himmelfahrtswoche Ferien hatten und ich die Tage auch ganz ferienmäßig mit meiner Tochter verbringen wollte. Die Zeit am Schreibtisch wollte folglich gut genutzt werden.

Tatsächlich ist mir das gut gelungen. Die Dinge, die dran waren, wurden geschafft, die richtigen Themen bewegt, Coachings und Workshoptage gestaltet und Kundengespräche geführt. Es bestätigt sich immer wieder: Die Dinge brauchen so lange, wie Zeit dafür da ist. Und ich stelle für mich persönlich immer wieder fest, dass ich mit Deadlines und begrenzter Zeit viel effizienter bin, als ohne.

Was im Mai 2026 sonst noch los war

  • Ich habe in den Mai getanzt!
  • Mal wieder ein Konzert von Lord of the Lost (diesmal in Stuttgart). Gemeinsam mit meinem Bruder und meiner Freundin aus Kindergartentagen. League of Distortion haben als Vorband mehr als einen guten Job gemacht. Spruch des Abends: „Das ist besser, als jede Therapiesitzung!“
Ein Konzertpublikum beobachtet einen Künstler, der auf der Bühne singt. Die Silhouette hebt sich von den hellen weißen Bühnenlichtern und Balken ab, und einige Zuschauer halten ihre Telefone hoch, um Aufnahmen zu machen.
Tourabschluss von Lord of the Lost in Stuttgart.
  • Ein Sonntag mit „Cavalluna“ (war aus Sicherheitsgründen von Januar verschoben worden, weil zu viel Schnee auf der Arena lag). Ist jetzt nicht so ganz meine Veranstaltung, aber wenn die Kinderaugen leuchten ist das doch durchaus etwas wert.
  • Meine Belege für die Steuer 2025 haben den Weg zum Steuerberater gefunden. 😊
  • Netzwerken mit den Business Moms beim Alsterspaziergang und anderen Aufsteller*innen vom Verband Infosyon beim AfterWorkTreffen.
Eine Gruppe von zwölf lächelnden Frauen macht an einem hellen Tag in einem grünen, begrünten Park ein gemeinsames Selfie. Einige tragen Brillen, und alle wirken glücklich und entspannt.
Mit den Business Moms nach dem Alsterspaziergang
  • Zu Hause haben sich ein paar Dinge verändert: Der Balkon hat sich von der vertrockneten Winterwüste in etwas grünes, gedeihendes und lebendiges verwandelt. Und auch in den Innenräume durfte sich Veränderung breit machen.
  • Mini-Abenteuer: eine Nacht auf dem Balkon unter freiem Himmel geschlafen✨

Ausblick auf den Juni 2026

Das sieht bisher recht unspektakulär aus. Workshops, Coachings, Kundengespräche, Besuch von der Familie,… Mal schauen, was ich kommenden dann rückblickend zu berichten habe.

Eine Person mit kurzen braunen Haaren und Brille lächelt in die Kamera. Sie trägt einen grünen Blazer und ein weißes Hemd vor einem unscharfen Innenhintergrund.

Sabrina Egly

ist seit 2013 selbstständig als Coach und Trainerin tätig. Über die Jahre kamen die Felder Teamentwicklung und systemische Organisationsaufstellung hinzu. In ihrer Arbeit verbindet sie wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitsanalysen mit systemischen Methoden und Nervensystemarbeit. Mit Themen, bei denen es um Entwicklung und das Miteinander geht – sei es auf persönlicher oder organisationaler Ebene – fühlt sie sich heute zu Hause.

In ihrer ersten Karriere war sie Leistungsschwimmerin. Die Haltung des „höher, schneller, weiter“ hat nach ihrem BWL-Studium auch ihre ersten beruflichen Jahre in Mittelstand und Konzern geprägt. Über die Zeit hat sie erkannt, dass es einen Gegenpol gibt, den sie mit Yoga, Nervensystemarbeit und Achtsamkeit in ihr Leben geholt hat. Inzwischen kann sie beide Welten verbinden und weiß, wann welche Anteile heraustreten dürfen. In der Arbeit mit ihren Kunden bringt sie dieses Wissen angemessen ein.

Sabrina Egly lebt seit 2008 in Hamburg und hat eine Tochter.

2 Kommentare

  1. Franziska

    Liebe Sabrina,
    Glückwunsch, dass nach zwei Jahren Planung euer Weiterbildungsangebot an den Start geht! Ich setze auch gerade mit einer Partnerin eine Veranstaltung um, aber nur eine klitzekleine im Vergleich zu eurem Angebot. Ganz viel Respekt und alle guten Wünsche für die Umsetzung. Das Metal-Konzert hätte mir auch gefallen. Ich hatte im März auch eine solche „Therapiesitzung“ in Hamburg und denke oft und gern dran zurück 🤘.
    Liebe Grüße von Franziska

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert