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	<title>Coaching-Archiv - Sabrina Egly</title>
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	<title>Coaching-Archiv - Sabrina Egly</title>
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		<title>Glossar: systemische Aufstellungsarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 10:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufstellungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier habe ich eine Sammlung von Begriffen zusammengetragen, die in Bezug auf systemische Aufstellungsarbeit immer wieder verwendet werden. Dazu habe ich die gängigsten Fragestellungen hinzugefügt, damit du hier ein umfassendes Nachschlagewerk findest. Viel Freude beim Stöbern! Ablauf einer Aufstellung Typischerweise umfasst der Ablauf ein Vorgespräch, die Auswahl der Elemente, das Aufstellen im Raum, die Wahrnehmungsphase, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/glossar-systemische-aufstellungsarbeit/">Glossar: systemische Aufstellungsarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Hier habe ich eine Sammlung von Begriffen zusammengetragen, die in Bezug auf systemische Aufstellungsarbeit immer wieder verwendet werden. Dazu habe ich die gängigsten Fragestellungen hinzugefügt, damit du hier ein umfassendes Nachschlagewerk findest. Viel Freude beim Stöbern!</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box7047_77f5ab-96"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h3 class="kt-blocks-info-box-title">Glossar: systemische Aufstellungsarbeit</h3><p class="kt-blocks-info-box-text">Welche Begriffe und gängigen Fragen kursieren rund um systemische Aufstellungsarbeit? Hier findest du eine umfassende Sammlung zum Stöbern.</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ablauf einer Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Typischerweise umfasst der Ablauf ein Vorgespräch, die Auswahl der Elemente, das Aufstellen im Raum, die Wahrnehmungsphase, Interventionen und die Integration. Diese Struktur sorgt für Klarheit und Sicherheit im Prozess. Der Ablauf kann je nach Format variieren. Ganz praxisnah beschreibe ich in einen Aufstellungstag in <a href="https://sabrinaegly.de/ablauf-aufstellungstag/">meinem Blogartikel</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Allparteilichkeit / Neutralität</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allparteilichkeit bedeutet, dass die Aufstellungsleitung jeder Position im System mit gleicher Wertschätzung begegnet. Es wird nichts bewertet oder bevorzugt. Diese Haltung ermöglicht tiefes systemisches Arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anliegengeber / Klient</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anliegengeber bringt das Thema oder die Fragestellung in die Aufstellung ein. Sein innerer Klärungsprozess bildet die Grundlage für die Arbeit. Er bleibt während der Aufstellung in Verbindung mit dem Prozess, auch wenn er nicht (die ganze Zeit) aktiv beteiligt ist, sondern in der Beobachterrolle verbleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufstellungsformate</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aufstellungsformate beschreiben verschiedene methodische Varianten wie Familien-, Organisations- oder Strukturaufstellungen. Jedes Format dient einem anderen Ziel und folgt einer spezifischen Logik. Die passende Wahl erhöht die Wirksamkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufstellungsleitung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufstellungsleitung führt durch den Prozess, hält den sicheren Rahmen und moderiert Wahrnehmungen und Interventionen. Sie arbeitet phänomenologisch und ohne Interpretation. Ihre Kompetenz prägt den gesamten Prozess. Daher ist es empfehlenswert auf entsprechende Erfahrung und Zertifizierung zu achten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beobachter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter nehmen am Setting teil, ohne selbst Rollen zu übernehmen. Sie profitieren oft durch Resonanz und Perspektivwechsel. Die Beobachterrolle eignet sich besonders für Lernprozesse. Beobachter können am Ende der Aufstellung in angemessenem Rahmen ihre Hypothesen zur Verfügung stellen (&#8222;Könnte es sein, dass&#8230;&#8220;)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bert Hellinger</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bert_Hellinger">Bert Hellinger</a> ist der bekannteste Begründer moderner Familienaufstellungen. Er prägte die sogenannten „Ordnungen der Liebe“. Sein Ansatz war einflussreich, steht aber auch in der Kritik und wurde vielfach weiterentwickelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bodenanker</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bodenanker sind Symbole oder Markierungen auf dem Boden, welche die Positionen der Elemente darstellen. Sie werden vor allem in Einzelaufstellungen genutzt. Klienten können die Felder betreten und die repräsentierende Wahrnehmung selbst erleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Brigitte Groß</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.brigitte-gross.com/joom/index.php/about">Brigitte Gross</a> ist eine bekannte Vertreterin professioneller Aufstellungsarbeit, insbesondere im Organisationskontext. Sie hat zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der Methode beigetragen. Ihre Arbeit ist im deutschsprachigen Raum weit anerkannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://systemaufstellung.com">DGfS</a> ist der zentrale Fachverband im deutschsprachigen Raum. Sie definiert Qualitätskriterien, ethische Leitlinien und Zertifizierungen. Zudem fördert sie Forschung und Austausch.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Digitale / Online-Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Digitale Aufstellungen nutzen virtuelle Räume, Avatare oder Diagramme. Sie sind ortsunabhängig und besonders für Coaching-Situationen geeignet. Sie liefert überraschend tiefgreifende Erkenntnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>doppelt verdeckte Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der doppelt verdeckten Aufstellung kennen die Stellvertreter weder das Anliegen noch ihre Rollen. Dadurch entsteht maximale Offenheit und Neutralität. Diese Form eignet sich insbesondere für komplexe Themen oder in Kontexten, wenn der Verstand bewusst ausgeschaltet werden soll. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Embodiment</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Embodiment beschreibt die Verbindung von Körpererleben und inneren Prozessen. Körperliche Resonanzen geben wertvolle Hinweise in Aufstellungen. Stellvertreter arbeiten meist stark mit somatischen Signalen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entscheidungsaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidungsaufstellung visualisiert verschiedene Handlungsoptionen und deren Auswirkungen. Dadurch wird die Entscheidungssituation klarer und blockierende Muster werden sichtbar. Sie ist im Business-Kontext weit verbreitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erkundungsaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erkundungsaufstellungen dienen der Orientierung in einem Thema oder System. Sie zielen nicht sofort auf eine Lösung ab, sondern auf ein besseres Verständnis der Situation.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Externalisierung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Externalisierung bedeutet, innere Konflikte oder Strukturen sichtbar nach außen zu bringen. Der räumliche Abstand schafft Klarheit und neue Handlungsoptionen. In Aufstellungen ist dies ein zentraler Wirkfaktor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Familienaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Familienaufstellungen zeigen Dynamiken innerhalb eines Familiensystems. Sie machen Bindungen, Belastungen und generationsübergreifende Muster sichtbar. Ziel ist häufig emotionale Entlastung und Klarheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gestaltarbeit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gestaltarbeit fokussiert das Erleben im Hier und Jetzt. Viele Methoden überschneiden sich mit Aufstellungsarbeit, etwa Rollenwechsel oder Sichtbarmachung innerer Anteile. Beide Ansätze ergänzen sich gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gruppenaufstellung vs. Einzelaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gruppenaufstellungen nutzen Stellvertreter, während Einzelaufstellungen meist Bodenanker oder Symbole verwenden. Gruppen wirken dynamischer, Einzelsettings intimer. Beide Formen haben spezifische Vorteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gunthard Weber</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.wieslocher-institut.com/institut/dozentinnen/gruender/dr-gunthard-weber/">Gunthard Weber</a> war ein Pionier der Organisationsaufstellungen. Er professionalisierte die Methode im Unternehmenskontext. Seine Arbeit trug zur internationalen Verbreitung der Methode bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hypothesenbildung (systemische Hypothesen)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Systemische Hypothesen sind vorläufige Annahmen über Zusammenhänge im System. Sie dienen der Orientierung, nicht der Diagnose.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Infosyon</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.infosyon.com">Infosyon</a> ist ein internationaler Verband für Organisations- und Strukturaufstellungen. Er legt Qualitätsstandards fest und fördert die internationale Vernetzung. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Intervention</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Interventionen sind gezielte Schritte der Aufstellungsleitung, die Veränderung ermöglichen. Dazu gehören Positionswechsel, Sätze oder Hinzunahme von Elementen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Insa Sparrer</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.syst.info/de/insa-sparrer">Insa Sparrer</a> ist Mitbegründerin der systemischen Strukturaufstellungen (SySt®). Ihre Arbeit verbindet Logik, Systemtheorie und lösungsfokussierte Methoden. Sie gehört zu den einflussreichsten Vertreterinnen der Szene.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Irritation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Irritation ist ein ungewohnter Impuls, der neue Perspektiven eröffnet. Sie zeigt, dass die Selbsterzählung über ein System nicht richtig sein muss, sondern es auch anders sein könnte. In ihr steckt ein wichtiger Entwicklungsimpuls.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Komplexität</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Komplexität beschreibt die Vielzahl an Elementen und Wechselwirkungen im System. Aufstellungen helfen, diese Komplexität zu reduzieren, sie sichtbar und verständlich zu machen. Dadurch werden Muster und Zusammenhänge greifbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konstellation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Konstellation ist die räumliche Darstellung der Elemente im Raum. Sie macht Beziehungen, Spannungen und Dynamiken sichtbar. Jede Konstellation ist ein Momentbild eines lebendigen Prozesses.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kosten einer Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten variieren je nach Setting, Anbieter und Format.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lösungsbild</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lösungsbild zeigt eine stimmige, ressourcenorientierte Konstellation des Systems. Es dient Klienten als Orientierung und inneres Leitbild. Meist fühlt es sich sofort „richtig“ an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lösungsfokussierung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die lösungsfokussierte Haltung richtet den Blick auf das Funktionierende und Mögliche. Sie stammt aus der <a href="https://www.systemisches-zentrum.de/aktuelles/steve-de-shazer-begruender-der-loesungsorientierten-kurzzeittherapie/">lösungsorientierten Kurztherapie</a>. In Strukturaufstellungen ist sie zentral verankert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Matthias Varga von Kibéd</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.syst.info/de/matthias-varga-von-kibed">Matthias Varga von Kibéd</a> ist Mitbegründer der SySt®-Methode. Er kombiniert systemisches Denken mit Logik und Philosophie. Seine Arbeit beeinflusst Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung gleichermaßen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>morphisches Feld</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das morphische Feld wird als hypothetisches Informationsfeld beschrieben, das Wahrnehmung ermöglicht. Es dient als Erklärungsmodell für repräsentierende Wahrnehmung. Wissenschaftlich ist es umstritten, aber in der Szene verbreitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>offene Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei offenen Aufstellungen kennen alle Beteiligten die Rollen und das Anliegen. Diese Transparenz kann das Lernen und aktive Mitdenken erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Organisationsaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sabrinaegly.de/coaching-angebote-hamburg/">Organisationsaufstellungen</a> übertragen systemische Prinzipien auf Teams, Projekte und Unternehmen. Sie klären Rollen, Ziele, Konflikte und Entscheidungsprozesse. Besonders hilfreich sind sie beispielsweise bei komplexen Führungsthemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Phänomenologie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Phänomenologie bedeutet, ohne Vorannahmen wahrzunehmen, was sich zeigt. In Aufstellungen bildet sie die Grundlage für repräsentierende Wahrnehmung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Problem- / Lösungsaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Form stellt die Problemsituation und mögliche Lösungsbilder nebeneinander. Der Kontrast erleichtert das Erkennen wirksamer Schritte. Sie eignet sich besonders für Coaching- und Entscheidungsprozesse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">R<strong>epräsentierende Wahrnehmung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Repräsentierende Wahrnehmung beschreibt das Phänomen, dass Stellvertreter Gefühle und Impulse des repräsentierten Elements wahrnehmen. Sie ist Kern der Aufstellungsarbeit. Ihre Präzision erfordert Achtsamkeit und Offenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Resonanz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Resonanz bezeichnet die wechselseitige Reaktion zwischen Menschen oder Elementen. Stellvertreter nutzen Resonanz als Orientierungsinstrument. Im systemischen Kontext ist Resonanz ein zentrales Kommunikationsprinzip.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Risiken und Grenzen systemischer Aufstellungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aufstellungen sind kein Ersatz für Psychotherapie und benötigen klare professionelle Grenzen. Bei traumatischen Themen ist besondere Sorgfalt nötig. Seriöse Anbieter arbeiten transparent und achtsam, stellen vertiefende Fragen und verweisen ggf. auch in Richtung anderer fachlicher Betreuung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Somatische Marker</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Somatische Marker sind körperliche Signale, die emotionale oder unbewusste Prozesse anzeigen. In Aufstellungen sind sie oft wichtige Wegweiser. Sie unterstützen die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stellvertreter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellvertreter übernehmen Rollen von Menschen, Aspekten oder abstrakten Elementen. Über repräsentierende Wahrnehmung geben sie Hinweise zur Systemdynamik. Ihre Erfahrungen bilden die Basis vieler Interventionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Systemische Dynamiken</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Systemische Dynamiken beschreiben wiederkehrende Muster, die Verhalten und Beziehungen beeinflussen. Aufstellungen machen diese Muster sichtbar. Das ermöglicht gezielte Wahrnehmung und Veränderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Systemische Schleifen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schleifen sind wiederkehrende systemische Muster oder Rückkopplungen. Sie zeigen sich häufig durch Bewegung oder Spannung im Raum. Durch Interventionen lassen sie sich verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Systemische Strukturaufstellung (SySt®)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.syst.info/de/grundformen-der-systr">SySt®-Methode </a>basiert auf klaren, logischen Formaten wie z.B. Tetralemma. Sie eignet sich für Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Systemische Therapie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Systemische Therapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieform. Sie arbeitet mit Beziehungs- und Kommunikationsmustern. Viele Konzepte fließen in Aufstellungsarbeit ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tetralemma-Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tetralemma bietet fünf Positionen zur Klärung komplexer Entscheidungen: A, Nicht-A, sowohl als auch, weder noch und die fünfte Position. Es ermöglicht kreative, ungewöhnliche Lösungswege. Das Format stammt aus der SySt®-Methode.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Therapieaufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Therapieaufstellungen werden in psychotherapeutischen Kontexten durchgeführt. Sie eignen sich für tiefere persönliche Themen und benötigen besondere Qualifikation. Sicherheit, Ethik und Nachsorge sind hier zentral.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Timeline-Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Timeline-Aufstellungen ordnen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entlang einer Zeitlinie. Klienten können Themen neu einordnen und Entwicklungsschritte erkennen. Sie eignet sich für Coaching und Therapie gleichermaßen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>unerwartete Information</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unerwartete Informationen sind Wahrnehmungen oder Aussagen, die überraschend auftauchen. Sie liefern oft wichtige Hinweise auf verdeckte Dynamiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>verdeckte Aufstellung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei verdeckten Aufstellungen kennen Stellvertreter zwar das Thema, jedoch nicht ihre Rolle. Dadurch wird die Wahrnehmung besonders offen und frei von Vorannahmen. Diese Form eignet sich für sensible Themen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Visualisierung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Visualisierung findet durch räumliche Darstellung, Bodenanker oder Symbole statt. Sie macht komplexe Beziehungen sichtbar. Durch das Sichtbare wird Unsichtbares begreifbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist eine Familienaufstellung?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Familienaufstellungen visualisieren Beziehungen, Muster und Belastungen innerhalb eines Familiensystems. Sie werden meist in Gruppen durchgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie funktioniert eine systemische Aufstellung?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Systemische Aufstellungen nutzen Stellvertreter oder Bodenanker, um innere Strukturen räumlich darzustellen. Über Wahrnehmung, Bewegung und Intervention entsteht Klarheit. Dadurch werden neue Informationen oder Lösungswege sichtbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wirksamkeit und Studien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Studien untersuchen zunehmend die Wirkung von Aufstellungen, besonders im Coaching- und Therapiekontext. Ergebnisse zeigen positive Effekte für Klarheit, emotionale Entlastung und Entscheidungsfindung. Die Methode bleibt jedoch teilweise kontrovers und wird weiter erforscht, beispielsweise an der <a href="https://www.uni-bremen.de/nm/forschung/systemaufstellung">Uni Bremen</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Dir fehlt ein Begriff in diesem Glossar? Dann schreib ihn mir doch in die Kommentare und ich ergänze ihn nachträglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/glossar-systemische-aufstellungsarbeit/">Glossar: systemische Aufstellungsarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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		<title>So läuft ein Aufstellungstag mit uns ab</title>
		<link>https://sabrinaegly.de/ablauf-aufstellungstag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 10:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufstellungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast schon mal von Aufstellungsarbeit gehört? Vielleicht kennst du die Methode auch bereits aus irgendeinem Kontext. Seit diesem Jahr bieten Andrea von Schröder und ich Aufstellungstage in Hamburg an. In diesem Beitrag nehme ich dich mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie der Ablauf eines Aufstellungstags bei uns aussieht. So weißt du schon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast schon mal von Aufstellungsarbeit gehört? Vielleicht kennst du die Methode auch bereits aus irgendeinem Kontext. Seit diesem Jahr bieten Andrea von Schröder und ich Aufstellungstage in Hamburg an. In diesem Beitrag nehme ich dich mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie der Ablauf eines Aufstellungstags bei uns aussieht. So weißt du schon vorab, was dich erwartet, wenn du bei uns dabei bist.</p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Wie die Idee zu den Aufstellungstagen entstanden ist</span></h2>
<p>Wir sind schon seit 2014 ein Team. Damals haben Andrea und ich uns kennengelernt und ich bin ich als Kooperationspartnerin bei <a href="https://www.teamhochzwei.de">Teamhochzwei</a> eingestiegen. Jahrelang haben wir gemeinsam Workshops durchgeführt &#8211; meistens zum Thema Führungskräfteentwicklung &#8211; und uns in dieser Zeit kennen und schätzen gelernt. Inzwischen ist aus dieser reinen Arbeitsbeziehung eine Freundschaft entstanden.</p>
<p>Andrea ist auch &#8222;schuld&#8220; daran, dass mich die Aufstellungsarbeit so begeistert. Ohne sie wäre ich nicht <a href="https://sabrinabesic.de/2025/07/07/mein-weg-systemischen-organisationsaufstellung/">mit dieser Methode in Kontakt gekommen</a> und hätte meine Ausbildung vermutlich nicht &#8211; oder noch nicht &#8211; gemacht. Unser beider Begeisterung hat dazu geführt, dass wir uns in den Kopf gesetzt haben, Organisationsaufstellungen in Hamburg zu repräsentieren. Denn überraschenderweise ist das Thema in der Hansestadt noch gar nicht so breit besetzt, obwohl die Dichte an Coaches hier im Norden sehr hoch ist.</p>
<p>Dass wir gut und gern zusammen arbeiten, wussten wir. Und so ist die Idee entstanden, dass wir Aufstellungstage anbieten. Oder eher Aufstellungsnachmittage. Denn aktuell ist es so, dass wir das Zeitfenster von 14 Uhr bis 18 Uhr an einigen Samstagen in diesem Jahr anbieten.</p>
<h2><span style="font-weight: 400;">So nutzen wir die 4 Stunden effizient</span></h2>
<p>Vier Stunden scheint auf den ersten Blick viel zu sein. Das ist jedoch genau passend, um etwa drei Anliegen in einer Aufstellung anzuschauen. Für mehr ist in diesem Zeitfenster kein Raum.</p>
<p>Wir starten immer mit einer kleinen Aufwärmübung. Es geht darum, sehr niedrigschwellig ins Fühlen zu kommen und sensibel für die Botschaften aus dem eigenen Körper zu werden. Genau das braucht es, denn mit diesen Informationen arbeiten wir in den Aufstellungen. Nicht das Wissen oder der Verstand sind hier entscheidend, sondern das Gefühl und die Bilder, die entstehen. Hier kommen die wertvollen Impulse und Irritationen her. So finden auch Menschen, die das erste Mal dabei sind, schnell Zugang zur Aufstellungsarbeit. Die Fragen &#8222;Kann ich das?&#8220; oder &#8222;Mache ich das richtig&#8220; erübrigen sich somit direkt.</p>
<p>Um die Zeit möglichst effizient zu nutzen, telefonieren wir in der Woche vor dem Aufstellungstag mit den Anliegengebenden. Wir klären vorab die Fragestellung und loten aus, welche Elemente für die Aufstellung hilfreich sind. Das gleicht einer klassischen Auftragsklärung im Coaching. Diese Vorabgespräche ermöglichen uns, dass wir ausreichend Raum für die Aufstellungen haben und keine zu großen Lücken im Ablauf entstehen.</p>
<p>So ist die Zeit, die für die Vorbereitung des Raums für jede Aufstellung notwendig ist, die Pausenzeit für die Teilnehmenden. Die Vorbereitung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Was immer gemacht wird, ist, die Elemente auf einem Flipchart zu notieren und zu anonymisieren (mit Buchstaben oder Zahlen).</p>
<p>Optional sind beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Seile auslegen, um Spannungsfelder (z.B. zwischen Ordnung und Flexibilität) darzustellen</li>
<li>Zeitstrahl erstellen</li>
<li>unterschiedliche Räume erstellen (z.B. jetzt / in x Jahren)</li>
</ul>
<p>Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, immer orientiert an der Fragestellung, die bearbeitet wird.</p>
<h2><span style="color: #333333; font-size: 26px;">Diese Themen können wir in Aufstellungen anschauen</span></h2>
<p>In meiner Wahrnehmung kennen viele Menschen die Familienaufstellung, bzw. das therapeutische Aufstellen. Organisationsaufstellung, bzw. die Erkundungsaufstellung sind häufig jedoch noch unbekannt. Daher kommt hier eine kurze Auflistung möglicher Themen, die wir in Aufstellungen betrachten können:</p>
<ul>
<li>Rollenverteilung in Teams</li>
<li>Projekte</li>
<li>Positionierung von Produkten</li>
<li>Vertriebswege</li>
<li>Konflikte</li>
<li>Positionierung von Selbstständigen</li>
<li>Lebensmotive</li>
<li>persönliche Fragestellungen</li>
<li>berufliche Neuorientierung</li>
<li>strategische Ausrichtung</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Diese Übersicht ist bei weitem nicht abschließend. Sie soll dir eine Idee geben, wie vielseitig wir mit Aufstellungen arbeiten können. Manchmal braucht es etwas Feintuning in der Fragestellung, um wertvolle Impulse zu erhalten.</p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Du hast Lust Aufstellungen kennenzulernen?</span></h2>
<p>Ich bin begeistert von der Arbeit mit Aufstellungen (die Gründe dafür findest du in meinem Artikel &#8222;<a href="https://sabrinaegly.de/warum-ich-aufstellungsarbeit-liebe-5-grunde/">Warum ich Aufstellungsarbeit liebe &#8211; meine 5 besten Gründe</a>&#8222;). Und ich kann mir vorstellen, dass du jetzt auch neugierig geworden bist. Wenn du im Raum Hamburg lebst, dann komm doch zu einem unserer nächsten Aufstellungstage und schnupper direkt mal rein! Im Flyer findest du die Termine für 2025:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6109 size-large" src="https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2025/07/Flyer-Aufstellungstag-A5-721x1024.png" alt="Flyer mit farbigen Pfeilen und Zahlen wirbt für Business- und Systemaufstellungs-Workshops in Hamburg, mit Terminen, Gebühren, Themen, Kontaktdaten und Foto des Veranstalters." width="721" height="1024" /></p>
<p>Falls du nicht in Hamburg und Umgebung bist, <a href="mailto: &#x73;&#x61;&#x62;&#x72;&#105;&#110;&#97;&#64;s&#x61;&#x62;&#x72;&#x69;&#x6e;&#97;&#98;&#101;si&#x63;&#x2e;&#x64;&#x65;">melde dich gern direkt bei mir</a>. Denn auch online kann sehr gut mit Aufstellungen gearbeitet werden. Wir klären deine Fragestellung und ich mache dir einen Vorschlag, wie wir das gemeinsam umsetzen können. Und für Fragestellungen hinsichtlich Teams oder Organisationen komme ich sehr gern an deinen Standort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/ablauf-aufstellungstag/">So läuft ein Aufstellungstag mit uns ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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		<title>Entscheidungen treffen: Ein Rundumblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 10:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle tun es täglich tausendfach. Entscheidungen treffen. Bei diesen Zahlen sollte man davon ausgehen, dass wir sehr geübt darin sind, Entscheidungen zu treffen. Und doch kennt jeder von uns Situationen, in denen es nahezu unmöglich scheint, eine Wahl zu treffen. Das kann schon morgens vor dem Kleiderschrank anfangen und bis hin zu wirklich fundamentalen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle tun es täglich tausendfach. Entscheidungen treffen. Bei diesen Zahlen sollte man davon ausgehen, dass wir sehr geübt darin sind, Entscheidungen zu treffen. Und doch kennt jeder von uns Situationen, in denen es nahezu unmöglich scheint, eine Wahl zu treffen. Das kann schon morgens vor dem Kleiderschrank anfangen und bis hin zu wirklich fundamentalen Themen gehen. Gerade, wenn es ans Eingemachte geht, sind Entscheidungen immer wieder Thema im Coaching. Lass uns daher das Thema einmal von unterschiedlichen Seiten betrachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was ist eine Entscheidung?</h2>
<blockquote><p>Unter einer Entscheidung verstehen wir jeden Prozeß und sein Ergebnis, der dazu führt, daß eine oder mehrere Personen sich darauf festlegen, eine oder mehrere Optionen gegenüber anderen Optionen zu bevorzugen. (Hubert Feger)</p></blockquote>
<p>Auf den Alltag übertragen, gibt es ganz unterschiedliche Kategorien von Entscheidungen. Die Spanne reicht von den ganz banalen Entscheidungen, die förmlich automatisch laufen, über die, bei denen wir die Optionen etwas intensiver gegeneinander abwägen bis hin zu denen, die wirklich lange in uns arbeiten. Vielleicht bereiten sie schlaflose Nächte und wir brauchen mehrere Tage, manchmal Wochen, bis wir wissen, in welche Richtung es weitergehen soll. Von morgens bis abends treffen wir Entscheidungen. Von &#8222;Kaffee oder Tee?&#8220; bis hin zu lebensverändernden Fragen wie: Wo will ich leben? Soll ich das Jobangebot annehmen? Will ich Kinder? Je weitreichender und unbekannter die Auswirkungen einer Entscheidung, desto schwerer fällt meist der Prozess. Wir spüren eine innere Zerrissenheit, sagen innerlich ein &#8222;Ja, aber&#8230;&#8220;.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich zwei Begriffe gegeneinander abgrenzen, die beide als &#8222;Entscheidung&#8220; bezeichnet werden und doch unterschiedlich sind:</p>
<p><strong>Auswahlproblem</strong>: A oder B? Eine Auswahl muss getroffen werden. A und B sind unabhängig voneinander. (Schoko oder Vanille?)</p>
<p><strong>Dilemma</strong>: A und B sind kausal miteinander verknüpft. Entscheide ich mich für A wird B automatisch schlechter. Es gibt also etwas, was ich für A aufgeben muss, einen sogenannten Trade-off. (Kontrolle vs. Vertrauen)</p>
<p>Der Unterschied in der Komplexität wird mit der Begriffsklärung deutlich. Was nicht bedeutet, dass Auswahlprobleme immer einfach zu lösen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Verstand oder Bauchgefühl bei Entscheidungen?</h2>
<h3>Bedürfnisse als Basis für Entscheidungen</h3>
<p>Mein erstes Go-To, wenn es um Entscheidungen geht, sind immer die eigenen Bedürfnisse. Egal, ob hier die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bedürfnishierarchie">Bedürfnispyramide nach</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bedürfnishierarchie"> Maslow</a>, oder die Bedürfnisse, die sich aus dem <a href="https://sabrinabesic.de/2021/02/18/die-lebensmotive-im-ueberblick/">Reiss Motivation Profile® (RMP)</a> ergeben, als Ausgangspunkt genommen werden. Die Fragen, die hier hilfreiche Informationen liefern, sind:</p>
<p>● Wo stehe ich gerade?</p>
<p>● Was brauche ich gerade?</p>
<p>Ein guter Ausgangspunkt ist das eigene Bauchgefühl. Denn unser Körper weiß oft sehr genau, welches der richtige Weg ist. Dazu kommt, dass unser Nervensystem deutlich schneller ist, als der Verstand. Vielleicht ist dir beim Kochen schon mal ein Messer aus der Hand gerutscht und du hast rasend schnell deine Füße weggezogen? Das ist eine Reaktion, die aus dem Nervensystem kommt und nicht aus dem Verstand. Bis das Gehirn diese Information verarbeitet hat, steckt das Messer schon im Fuß.</p>
<p>Super, dann hören wir doch ab jetzt einfach nur auf unser Bauchgefühl und alles ist gut! Oder? Die Problematik ist, dass wir verlernt haben, wirklich zu spüren, was sich in unserem Körper zeigt und diesen Empfindungen dann auch die passende Bedeutung zu geben. Das ist etwas, was Kinder noch sehr gut können, wir &#8222;Alten&#8220; jedoch über die Zeit verlernen, weil kausalen Zusammenhängen, Analyse und Verstand eine viel größere Bedeutung beigemessen wird, als &#8222;diesen schwammigen, ungreifbaren&#8220; Empfindungen. Wir üben nicht in ausreichendem Maß, unseren Körper zu spüren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Verstand versus Bauchgefühl</h3>
<p>Also doch eher eine Pro-Kontra-Liste schreiben? Doch eher das Hirn zermartern in der Hoffnung, dass sich neue Erkenntnisse zeigen? Hierzu zwei Aspekte:</p>
<p>● In <strong>Stresssituationen</strong> &#8211; und bei entsprechend wichtigen Entscheidungen handelt es sich definitiv um Stress &#8211; <strong>blockieren die Stresshormone den frontalen Cortex</strong>. Also das Hirnareal, in dem unser Verstand zu Hause ist. Das ist biologisch begründet, denn unser Stresssystem ist noch immer so aufgestellt, als lebten wir in der Steinzeit. Im Falle einer lebensbedrohlichen Situation geht es nur darum, schnell die eigene Haut zu retten und nicht darum, in Ruhe zu erörtern, welche Optionen ich gerade habe.</p>
<p>● Alle Informationen, die sich über den <strong>Verstand</strong> generieren lassen, beruhen auf <strong>Erfahrungen und Wissen aus unserer Vergangenheit</strong>. Unser Hirn kann meist nur Dinge denken, die schon einmal da waren. Das kann gerade in neuen und herausfordernden Situationen, die eine Entscheidung brauchen, einschränkend sein und dazu führen, dass wir uns im Kreis drehen und immer wieder die gleichen Gedanken entstehen. Vor allem, wenn wir alleine versuchen, Themen zu lösen.</p>
<p>Im Gegensatz dazu möchte ich noch folgenden Aspekt hier einbringen: <a href="https://www.nobelprize.org/prizes/economic-sciences/2002/kahneman/biographical/">Daniel Kahnemann</a> hat sich in seiner Forschung mit Entscheidungsprozessen auseinandergesetzt. Im Jahr 2002 erhielt er dafür den Wirtschaftsnobelpreis. Hier eine kurze Zusammenfassung:</p>
<p>Der Mensch hat zwei unterschiedliche Denksysteme:</p>
<p><strong>● System 1</strong>: unbewusst, schnell, emotional, und instinktiv</p>
<p>Vorteil: es ist sehr <strong>effizient</strong> und kann für alltägliche Entscheidungen und routinemäßige Aufgaben eingesetzt werden</p>
<p>Nachteil: es ist <strong>fehleranfällig</strong> und reduziert komplexe Zusammenhänge</p>
<p><strong>● System 2</strong>: bewusst, langsam, analytisch und logisch</p>
<p>Vorteil: reduziert das Eintreten von Fehl- und Vorurteilen, ermöglicht <strong>fundierte</strong> Entscheidungen bei neuen Herausforderungen</p>
<p>Nachteil: ist sehr <strong>zeitaufwändig</strong> und ressourcenraubend</p>
<p>Was machen wir denn nun mit diesen Informationen? Diesem Widerspruch zwischen Bauch und Verstand?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Entscheidungen &#8211; so komplex wie der Mensch an sich</h2>
<p>Was sich aus meiner Sicht bei der unterschiedlichen Sicht auf Bauchgefühl und Verstand zeigt, ist, wie komplex das Thema der Entscheidung tatsächlich ist. Vielleicht ist es auch Geschmackssache, welcher Ansatz einem näher liegt. Und für mich schließt sich direkt die Frage an: Ist es wichtig, die &#8222;richtige&#8220; Theorie hinter Entscheidungen zu kennen? Also, hilft es mir bessere oder richtigere Entscheidungen zu treffen, wenn ich weiß, wie sie funktionieren? Oder bediene ich damit nur wieder meinen Wunsch danach, die Dinge zu verstehen, zu analysieren, ihnen einen Namen zu geben?</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es viel interessanter, sich Phänomene anzuschauen, die sich im Zusammenhang mit Entscheidungen zeigen. Denn die haben wirklich Auswirkung auf die Weichen, die wir stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Phänomene bei Entscheidungen</h3>
<p><strong>Verlustaversion</strong>: Neues fühlt sich unsicherer an, als Altbekanntes. Altes wird insgesamt positiver bewertet und Verlust von Bekanntem wird größer und schwerwiegender bewertet. Aus Sicht des Nervensystems lässt sich das so erklären, dass das Alte &#8211; egal wie unwohl ich mich damit fühle &#8211; kalkulierbar ist. Das Nervensystem weiß: &#8222;Ich kann hier überleben. Nicht gut, aber immerhin.&#8220;. Das ist besser als eine ungewisse neue Situation, in der noch nicht klar ist, ob das Überleben gesichert ist.</p>
<p><strong>Ego Depletion</strong>: Je erschöpfter wir sind, desto mehr schwindet unsere Willenskraft und desto eher tendieren wir dazu &#8222;leichte&#8220; Entscheidungen zu treffen, statt derer, die wirklich notwendig sind. Wir haben das Gefühl, das Thema endlich erledigt haben zu wollen. Vielleicht kennst du das auch, dass es mit fortschreitendem Tag beispielsweise schwerer wird, dem Keks zu widerstehen. Genau das ist Ego Depletion.</p>
<p><strong>Decision Fatigue</strong>: Je mehr Entscheidungen wir tagtäglich treffen müssen, desto mehr leidet die Qualität unserer Entscheidungen. Bei geschätzten 20.000 Entscheidungen pro Tag macht es also durchaus Sinn, so viel zu vereinfachen, wie möglich, oder warum hatte <a href="https://www.forbes.com/sites/jacquelynsmith/2012/10/05/steve-jobs-always-dressed-exactly-the-same-heres-who-else-does/">Steve Jobs wohl jeden Tag das gleiche Outfit</a> aus Jeans und schwarzem Rolli an?</p>
<p><strong>Vermeidungsparadoxon</strong>: Das Bauchgefühl signalisiert ein klares Nein. Das kann auch eine unbegründete Angst vor dem Neuen sein. Wir denken, Vermeidung macht es besser, allerdings würde die Auseinandersetzung bzw. Konfrontation zu einer Verbesserung der Situation führen.</p>
<p>Nehmen wir diese Phänomene zusammen, dann zeigt sich, dass es sinnvoll ist, Entscheidungen in einem ausgeruhten Zustand und ohne Druck zu treffen. Für eine fundierte Entscheidung brauchen wir sowohl den Verstand, als auch das Bauchgefühl. Erst, wenn beides zusammenkommt, kann eine runde und stimmige Entscheidung entstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Entscheidungen treffen</h2>
<h3>Warum müssen wir uns eigentlich entscheiden?</h3>
<p>Macht es dann überhaupt Sinn, Entscheidungen zu treffen? Wenn eh nicht klar ist, ob sie richtig sind, ob sie uns weiterbringen, und zwar in die Richtung, in die wir wirklich gehen wollen? Ja, macht es. Denn für unser Hirn ist eine Schwebesituation so ziemlich das Schlimmste, was man ihm antun kann. Es mag keine Unsicherheit. Lieber trifft es eine vermeintlich schlechte Entscheidung, als einen Zwischenraum aushalten zu müssen, dem es kein Etikett, keinen Namen aufkleben kann. Unentschiedenheit verbraucht unglaublich viel Energie in unserem Körper, darum drängt uns unser Gehirn dazu, eine Variante zu wählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Geht es auch anders?</h3>
<p>Vor einigen Jahren bin ich über das Buch<a href="https://www.amazon.de/Das-Experiment-Hingabe-Vollkommenheit-Lebens/dp/3905752522"> &#8222;Das Experiment Hingabe&#8220; von Michael Singer</a> gestolpert. Er erzählt in diesem Buch aus seinem eigenen Leben und es scheint so, als ob er nie selbst eine Entscheidung trifft. Er schwimmt immer mit dem mit, was ihm das Leben vor die Füße spült, er gibt sich dem Leben hin. Und hat tatsächlich trotzdem (oder gerade deshalb) das, was man wohl als erfolgreiches und erfülltes Leben bezeichnen kann. Ganz ohne diesen Kampf &#8222;das Richtige&#8220; zu tun. Mich hat das fasziniert und es schien so weit weg von meiner eigenen Lebensrealität, in der es natürlich darum geht, selbst am Steuer des Lebens zu sitzen, die eigene Entwicklung voranzutreiben, auskunftsfähig zu sein, wenn es darum geht, wo ich im Leben hin möchte. Doch Michael Singer hat nicht keine Entscheidung getroffen, sondern eine ganz grundsätzliche. Nämlich die, sich dem Leben hinzugeben und zu schauen, wohin es ihn führt. Nicht, dass ich das für mich vollständig übernommen hätte, aber ich erinnere mich in herausfordernden Situationen immer wieder gern an ihn und seine Geschichte und versuche etwas mehr zu fließen, statt so schwer zu ackern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entscheidungen im Coaching</h3>
<p>Wie schon in der Einleitung geschrieben, sind Entscheidungssituationen immer wieder Anlass für Coachings. Jeder von uns weiß, wie schwierig es sein kann, nur mit den eigenen Erfahrungen und Werten neue Erkenntnisse zu erzielen, die einen wirklich weiterbringen. Da kann ein Blick von außen &#8211; vor allem, wenn der professionelle Hintergrund und die entsprechenden Tools zur Verfügung stehen &#8211; durchaus hilfreich sein. Doch auch im Selbstcoaching gibt es durchaus Möglichkeiten, die Perspektive zu wechseln und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Darum stelle ich hier ein paar Tools vor, die im (Selbst-)Coaching funktionieren:</p>
<p><strong>● Fragen: Was hält mich? Was zieht mich?</strong>: Als stündest du in der Mitte zwischen den Optionen und jede hat ein Gummiband um dich gelegt. So bekommst du eine andere Qualität an Informationen geliefert, als aus einer Pro-Kontra-Liste. Die Erkenntnisse helfen dir, eine für dich stimmige Entscheidung zu treffen. Probiere es aus!</p>
<p><strong>●<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tetralemma_(Strukturaufstellung)">Tetralemma</a>:</strong> Statt nur die beiden Optionen A und B gegeneinander abzuwägen, mache auch die Optionen &#8222;beides&#8220; oder &#8222;keins von beidem&#8220; auf. Versuche über alle vier Varianten so viele Informationen wie möglich zu gewinnen.</p>
<p><strong>● Entscheidungs-Waage</strong>: Hilft, die Varianten gegeneinander abzuwägen und berücksichtigt auch die o.g. Trade-offs: In die eine Waagschale kommen der Nutzen von A und die Kosten von B. In die andere Waagschale der Nutzen von B und die Kosten von A. So findest du heraus, welche Seite schwerer wiegt.</p>
<p><strong>● <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Systemaufstellung">systemische Aufstellung</a>:</strong> Über Aufstellungsarbeit können völlig neue Informationen erlangt werden. Der Verstand ist erst mal außen vor und es geht rein um Körperempfindungen. Auch das Tetralemma kann als Aufstellung bearbeitet werden. In dem Fall empfehle ich Unterstützung duch einen Profi.</p>
<p><strong>● Experiment: So tun, als ob</strong>: Tu doch einfach mal für einen Tag so, als hättest du dich für eine Variante entschieden und beobachte dich dabei. Wie geht es dir damit? Mache das gleiche Experiment auch mit der oder den anderen Varianten.</p>
<p>Jetzt hast du ein paar Ideen, wie du dich in Entscheidungssituationen selbst unterstützen kannst. Ich ermuntere dich dennoch, dir Unterstützung an die Seite zu holen. Und das am besten von einer neutralen Person. Partner*innen, Familienmitglieder oder Freunde haben häufig eine eigene Agenda und können aufgrund der emotionalen Verbindung nicht neutral bleiben. Dadurch kann sich der Entscheidungsdruck auch nochmals erhöhen. In einem geschützten, wertungsfreien Raum laut im eigenen Tempo denken zu dürfen, neue Fragen gestellt zu bekommen und alles erst mal da sein lassen, kann schon ein großer Schritt in Richtung einer Entscheidung sein.</p>
<blockquote><p>Die Entscheidungen der Vergangenheit sind unsere Gegenwart, die heutigen Entscheidungen sind unsere Zukunft. (unbekannt)</p></blockquote>
<p>PS: Entscheidungen sind meist direkt mit Veränderungen verbunden. Daher schau doch gleich mal in meinen Artikel<a href="https://sabrinabesic.de/2022/09/23/ein-blick-auf-veraenderung/"> &#8222;Ein Blick auf Veränderung&#8220;</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die 3 Säulen meines Coachingangebots &#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 15:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220;, das ist der Name meines Coachingpakets für Soloselbstständige. Auch für Soloselbstständige Männer im Übrigen. Im Kern geht es darum, die Selbstführung in den Fokus zu nehmen, damit mehr Balance entsteht und aus den dauergestressten Selbst(und)ständigen gelassene, kraftvolle und freie Unternehmerinnen werden, die ihre Grenzen klar kommunizieren können. Hier bekommst du einen Einblick, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/die-3-saeulen-coachingangebot-dgui/">Die 3 Säulen meines Coachingangebots &#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://docs.google.com/document/d/1YukSbSsMh4lx3iiZbjn_gfwNYIzoSK0wqM34tmHDP58/edit?usp=sharing">&#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220;</a>, das ist der Name meines Coachingpakets für Soloselbstständige. Auch für Soloselbstständige Männer im Übrigen. Im Kern geht es darum, die Selbstführung in den Fokus zu nehmen, damit mehr Balance entsteht und aus den dauergestressten Selbst(und)ständigen gelassene, kraftvolle und freie Unternehmerinnen werden, die ihre Grenzen klar kommunizieren können. Hier bekommst du einen Einblick, aus welchen drei Säulen das Coachingangebot besteht und wofür das gut ist. Viel Freude beim Eintauchen!</p>
<p>Kleine Ergänzung aus dem Off: Beim Schreiben des Artikels kam mir das Bild eines dreibeinigen Hockers. Bei diesen Hockern sind alle Beine gleich wichtig und dennoch kann er nicht kippeln, wenn die Beine unterschiedlich lang sind. Dieses Bild finde ich sehr treffend für ein tragendes Coachingangebot. Aber jetzt geht&#8217;s wirklich los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Erste Säule: Das &#8222;Reiss Motivation Profile&#8220;</h2>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Die Basis des Coachings bildet die Erstellung des &#8222;Reiss Motivation Profiles&#8220; (RMP). Es handelt sich hier nicht um irgendein Persönlichkeitsprofil, das Verhalten abbildet, sondern um ein wissenschaftlich fundiertes Tool, das sehr nah am Wesenskern ansetzt. Es gibt Aufschluss darüber, was dir in deinem Leben Sinn und Motivation gibt und somit für Zufriedenheit sorgt. Man könnte sagen, dass du dein Rezept zum Glücklichsein an die Hand bekommst.</p>
<p>Ich selbst habe das RMP im Jahr 2014 kennengelernt und vor ein paar Jahren selbst die Zertifizierung zum Master durchlaufen. Seitdem habe ich eine Vielzahl an Profilen gesehen, Auswertungsgespräche geführt und mich mit Kolleg*innen über verschiedenste Motivkonstellationen und deren Wirkung ausgetauscht. Es ist das kompletteste Tool, das ich bisher kennengelernt habe. Immer wieder höre ich in Auswertungsgesprächen den Satz: &#8222;Woher kennst du mich so gut!?&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wofür ist diese Säule gut?</h3>
<p>Das Reiss Profil liefert dir einen klaren Kompass. Einen Kompass, der dir hilft, die richtigen Stellschrauben für dich zu finden, um gut für die selbst zu sorgen und in deiner Kraft zu sein. Damit erkennst du die Lebensbereiche, in denen du aktuell über deine Grenzen gehen musst oder dich verbiegst, um es anderen recht zu machen, oder auch weil die Umstände so sind, wie sie sind. Was bisher subtil und unterbewusst lief, bekommt einen Namen, wird besprechbar und du verstehst die Zusammenhänge.</p>
<p>Dadurch wirst du handlungsfähig und kannst entscheiden, ob es im Sinne der Selbstführung für dich okay ist, diese Aspekte so anzunehmen, wie sie sind, oder ob es Veränderung braucht, damit du mehr Energie für die Dinge hast, die dir wirklich wichtig sind. Du bekommst dadurch die Chance, aus diesem ohnmächtigen Gefühl herauszukommen, dass andere oder die Umstände dein Leben bestimmen.</p>
<p>Gemeinsam machen wir einen Abgleich, an welchen Stellen du deine Lebensmotive so lebst, wie es dir entspricht und an welchen das (aktuell) nicht möglich ist. Das ist der Startpunkt für die Veränderungen, die du anstoßen möchtest. Gerade im Hinblick auf Selbstführung ist das RMP ein wertvoller Kompass, um die eigenen Bedürfnisse stets im Auge zu haben. Auch nach dem Coaching.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zweite Säule: Systemisches Coaching</h2>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Systemisches Coaching ist fragen- und lösungsorientiert. Der Fokus liegt nicht ausschließlich auf dem Coachee, vielmehr wird das komplette System mit allen Protagonisten und Wirkfaktoren berücksichtigt. Ziel ist es, neue Möglichkeiten für die Lösung eines Problems zu finden, indem Muster, Dynamiken und Wechselwirkungen im System greifbar gemacht werden.</p>
<p>Systemisches Coaching passiert im Kopf. Es ist Denkarbeit, bei der es darum geht, dass das Denken die Richtung ändern kann, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wofür ist diese Säule gut?</h3>
<p>Für genau die Aspekte, die ich im vorangegangenen Abschnitte erwähnt habe. Der Coachee kommt vom Problem- in ein Lösungsdenken, das aus eigener Kraft häufig nur schwer erreichbar ist, weil die Zusammenhänge und Wechselwirkungen des Systems häufig unentdeckt bleiben. Durch die Interventionen entstehen neue Zugänge zum Thema.</p>
<p>In Bezug auf Selbstführung fühlen wir uns immer wieder als Opfer der Umstände. Wie soll ich denn bitte etwas im Sinne der Selbstführung ändern, wenn die Rahmenbedingungen es nicht zulassen? Hier hilft der systemische Blick, um die Erkenntnisse aus dem RMP und die daraus entstehenden Veränderungswünsche in Möglichkeiten umzusetzen, statt sich immer wieder in den bestehenden Fallstricken zu verheddern.</p>
<p>Es gibt allerdings eine Problematik: Die Erfahrung zeigt, dass Menschen sich erst mit Selbstführung auseinandersetzen, wenn es ihnen schon schlecht geht, der Stress überhand nimmt und sie sich nicht mehr leistungsfähig fühlen. In diesem Zustand blockieren die Stresshormone das logische Denken. Das hat die Natur so eingerichtet und macht aus biologischer Sicht auch Sinn. Doch wie soll ich in diesem Zustand gute Entscheidungen für eine Veränderung treffen? Das ist der Grund, weshalb viele Menschen immer wieder daran scheitern, neue Verhaltensweisen zu etablieren. Und genau aus diesem Grund bietet mein Coaching auch eine dritte Säule.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dritte Säule: Nervensystemarbeit</h2>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Die Aufgabe unseres Nervensystems ist es, das eigene Überleben zu sichern. Unterbewusst scannen wir permanent, ob wir in Sicherheit sind, oder Gefahr droht. Je nachdem, wie der persönliche Stresspegel ist, sind wir leichter getriggert oder bleiben entspannt.</p>
<p>Im Gegensatz zum systemischen Coaching geht es bei der Nervensystemarbeit nicht um Lösungen. Es steht rein der Prozess im Fokus. Auch das Setting ist deutlich anders. Statt einer Gesprächssituation entsteht eine eher meditative Stimmung. Die Körperwahrnehmung ist der zentrale Aspekt. Ist ein Kloß im Magen? Verkrampfen Muskeln oder der Kiefer? Ist irgendetwas taub oder kribbelig? Alle Unterschiede kannst du in <a href="https://sabrinabesic.de/2022/05/23/unterschied-systemisches-coaching-nesc-coaching/">meinem Blogartikel &#8222;Der Unterschied zwischen systemischem Coaching und NESC-Coaching&#8220;</a> nachlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wofür ist diese Säule gut?</h3>
<p>Mit der Nervensystemarbeit schließe ich die Lücke, die ich im Absatz zum systemischen Coaching beschrieben habe. Dadurch, dass wir den Körper involvieren, den Empfindungen im Körper Raum geben, wird einerseits Stress abgebaut und andererseits verlieren Stressoren gleichzeitig an Macht.</p>
<p>Weniger Stress bedeutet, dass es uns nicht nur insgesamt besser geht, sondern vor allem auch das logische Denken wieder besser zugänglich wird. Es können fundierte, klare Entscheidungen im Einklang mit dem Körper getroffen werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir Veränderungen auch langfristig umsetzen können, ohne wieder in unseren alten Mustern landen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das sind die Säulen, aus denen mein Coachingangebot besteht: Die Kombination aus Reiss Profil, systemischem Coaching und Nervensystemarbeit ist ein umfassendes, ich möchte sagen, ganzheitliches Programm, das dich in deiner Selbstführung unterstützt. Jeder einzelne Baustein ist ein wichtiges Puzzleteil, aber nur gemeinsam ergeben sie das neue Bild, das du brauchst, um dein Leben und dein Business an deinen Bedürfnissen auszurichten.</p>
<p>Du bist neugierig und willst herausfinden, ob das Coachingpaket etwas für dich ist, dann buche dir doch direkt <a href="https://tidycal.com/sabrina1/vorgesprach-coaching">einen Kennenlerntermin </a>und wir klären alle deine Fragen.</p>
<p>Ich freue mich auf unser Gespräch.</p>
<p>Sabrina</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/die-3-saeulen-coachingangebot-dgui/">Die 3 Säulen meines Coachingangebots &#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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		<title>Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich: Für wen mein Angebot was ist</title>
		<link>https://sabrinaegly.de/dein-gelassenes-unternehmerinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 09:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sabrinabesic.de/?p=5622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist da! Mein Coachingangebot für Soloselbstständige. Es hat ein bisschen Zeit, ein paar Abzweigungen und Austausch gebraucht. Aber jetzt steht es. Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich ist mein 3-monatiges Programm für Soloselbstständige, mit dem Fokus auf Selbstführung. Es geht um die eigenen Bedürfnisse, die eigenen Spielregeln, die du als Unternehmerin berücksichtigen darfst und sollst, damit du [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/dein-gelassenes-unternehmerinnen/">Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich: Für wen mein Angebot was ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist da! Mein Coachingangebot für Soloselbstständige. Es hat ein bisschen Zeit, ein paar Abzweigungen und Austausch gebraucht. Aber jetzt steht es.</p>
<p><a href="https://docs.google.com/document/d/1YukSbSsMh4lx3iiZbjn_gfwNYIzoSK0wqM34tmHDP58/edit?usp=sharing">Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich</a> ist mein 3-monatiges Programm für Soloselbstständige, mit dem Fokus auf Selbstführung. Es geht um die eigenen Bedürfnisse, die eigenen Spielregeln, die du als Unternehmerin berücksichtigen darfst und sollst, damit du in deiner Energie bleibst und als eine deiner besten Versionen in deinem Business agieren kannst. Wir erreichen das, indem wir wissenschaftlich fundierte und systemische Methoden mit Wissen und Arbeit um und am Nervensystem verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>An wen sich &#8222;Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich&#8220; richtet</h2>
<p>Hier eine klare Übersicht, für wen mein Angebot gedacht ist:</p>
<p>● Du fühlst dich permanent gestresst, deine Energie ist sehr begrenzt und weißt nicht, wo du anfangen sollst, um etwas dagegen zu tun.</p>
<p>● Du hast den Eindruck, dass das, was du sagst, nicht bei anderen ankommt, deine Grenzen nicht respektiert werden und dadurch immer wieder Konflikte entstehen. Vielleicht hast du auch keine Ahnung, welche Grenzen immer wieder übergangen werden.</p>
<p>● Du spürst eine innere Zerrissenheit in Bezug auf Entscheidungen, Gedanken kreisen häufig (auch und gerade nach Feierabend) und du wünschst dir mehr Orientierung.</p>
<p>● Du machst alles alleine und kannst nicht delegieren, obwohl du ständig am Limit und drüber bist.</p>
<p>● Du würdest gern Aufgaben abgeben, weißt aber nicht, welche das sein können und mit welchen Menschen das gut funktionieren kann.</p>
<p>● Du verzettelst dich zwischen deinen verschiedenen Rollen (Unternehmerin, Elternteil, Partner*in, Freund*in, …) und hast das Gefühl niemandem gerecht zu werden. Auch dir selbst nicht.</p>
<p>Wenn du an einigen Stellen genickt hast, dann <a href="https://tidycal.com/sabrina1/vorgesprach-coaching">lass uns sprechen</a>. Denn das muss nicht so bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Ziel des Coachings</h2>
<p>Stell dir vor, wie sich dein Business anfühlt, wenn die oben genannten Punkte an Relevanz verlieren. Du deine Bedürfnisse und Stressoren genau kennst und weißt, wie du sie für nutzt. Wenn du souverän Entscheidungen triffst. Du das Ruder deiner Selbstständigkeit fest im Griff hast und dich in Balance fühlst. Was wäre dann anders?</p>
<p>Wie wäre es, wenn du von der gestressten und energielosen Selbst(und)ständigen zur <a href="https://docs.google.com/document/d/1YukSbSsMh4lx3iiZbjn_gfwNYIzoSK0wqM34tmHDP58/edit?usp=sharing">gelassenen, kraftvollen und freien Unternehmerin</a> wirst, die Grenzen setzen kann und nur Ja sagt, wenn sie wirklich auch Ja meint?</p>
<p>Das ist möglich. Durch die Kombination von einem <a href="https://sabrinabesic.de/2021/02/10/was-ist-das-reiss-motivation-profile/">wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitsprofil</a>, systemischen Ansätzen und der <a href="https://sabrinabesic.de/2022/05/23/unterschied-systemisches-coaching-nesc-coaching/">Arbeit am Nervensystem</a>. Im <a href="https://tidycal.com/sabrina1/vorgesprach-coaching">Vorgespräch</a> finden wir beide heraus, ob eine Zusammenarbeit passt. Ja, auch ich prüfe das für mich. Denn nur, wenn deine Ziele, meine Methoden und die Chemie zwischen uns passen, macht eine Zusammenarbeit auch wirklich Sinn. Und natürlich klären wir im persönlichen Gespräch alle deine Fragen.</p>
<p>In einigen Wochen kann sich dein Business anders anfühlen. Lass es uns angehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/dein-gelassenes-unternehmerinnen/">Dein gelassenes Unternehmerinnen-Ich: Für wen mein Angebot was ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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		<title>Glossar Selbstführung</title>
		<link>https://sabrinaegly.de/glossar-selbstfuehrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Klammer über den Themen, die ich in Coachings und Workshops im Fokus habe, ist die Selbstführung. Darum findest du hier eine Sammlung an Begriffen, die für mich direkt mit diesem Thema verknüpft sind. Viel Freude beim Stöbern! Ausgleich Verschiedene Lebensbereiche, wie z.B. Business, Partnerschaft, Freizeit miteinander in Verbindung bringen für langfristige Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klammer über den Themen, die ich in Coachings und Workshops im Fokus habe, ist die Selbstführung. Darum findest du hier eine Sammlung an Begriffen, die für mich direkt mit diesem Thema verknüpft sind. Viel Freude beim Stöbern!</p>
<h3></h3>
<h3>Ausgleich</h3>
<p>Verschiedene Lebensbereiche, wie z.B. Business, Partnerschaft, Freizeit miteinander in Verbindung bringen für langfristige Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit.</p>
<h3>Bedürfnisse</h3>
<p>Wissen, was man wirklich braucht und wie diese Bedürfnisse gestillt werden können. Hier kann es Unterschiede zwischen privaten und beruflichen Bedürfnissen geben.</p>
<h3>Balance</h3>
<p>Sich ausgeglichen fühlen. Beruf und Privatleben schwingen gut miteinander, sodass keine größeren Reibungsverluste oder Stress entstehen.</p>
<h3>Eigenverantwortung</h3>
<p>Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln übernehmen. Zu wissen, wie Handlungsfähigkeit entsteht.</p>
<h3>Energie</h3>
<p>Durch Selbstführung Energie zielgerichtet einsetzen und für einen guten Energiehaushalt sorgen.</p>
<h3>Entscheidungsfreude</h3>
<p>Klar und souverän Entscheidungen treffen, die mit dir voll im Einklang sind.</p>
<h3>Flow</h3>
<p>Fokussierter Zustand, in dem alles wie von allein zu gehen scheint und die Zeit keine Rolle mehr spielt.</p>
<h3>Fokus</h3>
<p>Konzentration auf das Wesentliche. Wissen, was für Ablenkung sorgt und wie man sich dafür schützen kann.</p>
<h3>Gelassenheit</h3>
<p>Zustand, in dem man ganz bei sich ist. Auch in stressigen Situation überwiegen Ruhe und Klarheit.</p>
<h3>Grenzen setzen</h3>
<p>Die eigenen Grenzen kennen und diese &#8211; am besten mit natürlicher Autorität &#8211; nach außen setzen und halten können.</p>
<h3>Humor</h3>
<p>Humor baut Spannung ab. Auch in stressigen Situationen das Positive sehen.</p>
<h3>Ich</h3>
<p>Der Kern von Selbstführung.</p>
<h3>Intuition</h3>
<p>Der innere Kompass, der Entscheidungsprozesse unterstützt. Je regulierter das Nervensystem, desto klarer sind die Signale der Intuition wahrnehmbar.</p>
<h3>Investment</h3>
<p>Selbstführung ist kein Selbstläufer. Es braucht Investment in Form von Zeit, Energie und Ressourcen in Form von Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion, Erholung.</p>
<h3>Konflikte klären / verstehen</h3>
<p>Konflikte rauben Energie. Im Sinne der Selbstführung hilft das bessere Verständnis des eigenen Wesens dabei, der Entstehung von Konflikten vorzubeugen, sie zu verstehen, wenn sie auftreten und dann auch zu klären.</p>
<h3>Marathon</h3>
<p>Die Selbstständigkeit ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es gilt, die eigenen Ressourcen gut einzuteilen und zielgerichtet einzusetzen.</p>
<h3>Nein sagen</h3>
<p>Überlastung vermeiden, indem auch mal ein klares &#8222;Nein&#8220; gesagt wird. Ein &#8222;Nein&#8220; gilt als vollständiger Satz und muss nicht erklärt werden.</p>
<h3>Nervensystem</h3>
<p>Ein <a href="https://sabrinabesic.de/2023/02/14/5-lieblingstipps-nervensystem/">reguliertes Nervensystem</a> unterstützt dich in der Selbstführung. Und gute Selbstführung sorgt für ein reguliertes Nervensystem.</p>
<h3>Optimismus</h3>
<p>Den eigenen Fokus bewusst auf das richten, was gut läuft. Chancen sehen.</p>
<h3>Power</h3>
<p>Ein Motiv aus dem Reiss Motivation Profile®, das Aufschluss über den eigenen Umgang mit Entscheidungen und Herausforderungen aufzeigt.</p>
<h3>Planung</h3>
<p>Ziele und Aufgaben strategisch (um)setzen. So kann im Rückblick Entwicklung deutlich werden.</p>
<h3>Pause</h3>
<p>Aktivität braucht auch Pause. Für Regeneration, Kreativität und auch mal Langeweile.</p>
<h3>Reiss Motivation Profile®</h3>
<p><a href="https://sabrinabesic.de/category/reissprofil/">Dieses Persönlichkeitsprofil</a> hilft dir, deine Selbstführung auf ein neues Level zu heben.</p>
<h3>Reflexion</h3>
<p>Regelmäßig innehalten, um persönliche, wie berufliche Entwicklung und Planung zu hinterfragen bzw. anzupassen</p>
<h3>Resilienz</h3>
<p>Psychische Widerstandskraft, die einem hilft, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und positiv in die Zukunft zu schauen.</p>
<h3>Souveränität</h3>
<p>Das Ergebnis von guter Selbstführung.</p>
<h3>Stress</h3>
<p>Ein Zustand der Überforderung, in dem der Überlebensmodus im Körper aktiviert wird. <a href="https://sabrinabesic.de/2021/09/24/7-tipps-wie-du-dich-auf-jeden-fall-stressen-kannst/">Stressmanagement</a> ist einer der zentralen Punkte in der Selbstführung.</p>
<h3>Stressoren</h3>
<p>Auslöser, die zu Überforderung führen. Diese zu identifizieren und ihnen vorzubeugen, gehört essenziell zur Selbstführung.</p>
<h3>Selbstbewusstsein</h3>
<p>Klarheit über die eigenen Fähigkeiten und die Außenwirkung.</p>
<h3>Selbstbild</h3>
<p>Was ich über mich selbst denke, und was ich über mich weiß.</p>
<h3>Selbstfürsorge</h3>
<p>Sich im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen durch den Alltag bewegen.</p>
<h3>Selbstdisziplin</h3>
<p>Das eigene Denken, Fühlen und Handeln im Hinblick auf die Zielerreichung aktiv gestalten.</p>
<h3>Verantwortung</h3>
<p>Selbstführung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes eigene Antworten auf berufliche und private Fragestellungen und Herausforderungen finden.</p>
<h3>Zeitmanagement</h3>
<p>Für viele Menschen ist Zeitmanagement gleich Selbstführung. Aber das ist nur ein winzig kleiner Teil, der sich bei Klarheit über die eigenen Bedürfnisse oft relativiert.</p>
<h3>Ziele</h3>
<p>Ziele setzen, reflektieren und erreichen gibt Motivation und unterstützt die Selbstführung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich werde diese Liste weiter ergänzen. Welcher Punkt sollte aus deiner Sicht hier noch unbedingt aufgeführt werden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS: Bereits vor einiger Zeit ist mein <a href="https://sabrinabesic.de/2021/08/07/glossar-selbstfuersorge/">Glossar zum Thema Selbstführung</a> entstanden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/glossar-selbstfuehrung/">Glossar Selbstführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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		<title>Ein Denkfehler meiner Kunden: Ich brauche nur ein Tool!</title>
		<link>https://sabrinaegly.de/brauche-ein-tool/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 08:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coaching oder Workshop. Der Rahmen ist völlig egal, der Wunsch meiner Kundinnen jedoch immer wieder der Gleiche: Ich brauche nur das richtige Tool! Dann kann ich meine Herausforderung meistern. &#160; Worum geht es bei Tools? Definition Werkzeug und Tool Lass uns zunächst einmal die Bedeutung des englischen Wortes &#8222;Tool&#8220; und der deutschen Übersetzung &#8222;Werkzeug&#8220; anschauen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/brauche-ein-tool/">Ein Denkfehler meiner Kunden: Ich brauche nur ein Tool!</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Coaching oder Workshop. Der Rahmen ist völlig egal, der Wunsch meiner Kundinnen jedoch immer wieder der Gleiche: Ich brauche nur das richtige Tool! Dann kann ich meine Herausforderung meistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Worum geht es bei Tools?</h2>
<h3>Definition Werkzeug und Tool</h3>
<p>Lass uns zunächst einmal die Bedeutung des englischen Wortes &#8222;Tool&#8220; und der deutschen Übersetzung &#8222;Werkzeug&#8220; anschauen. Der Duden bietet folgende Definitionen an:</p>
<ul>
<li><strong>Werkzeug</strong>: Ein für bestimmte Zwecke geformter Gegenstand, mit dessen Hilfe etwas handwerklich bearbeitet oder hergestellt wird.</li>
<li><strong>Tool</strong>: (EDV) Ein Programm von geringem Umfang, das zusätzliche Aufgaben für ein bestimmtes Betriebssystem oder Anwendungsprogramm übernimmt.</li>
</ul>
<p>Die Begriffe haben also eine deutlich technische Herkunft. Entweder sehr handfest, oder im digitalen Umfeld zu Hause. Das sind Bereiche, in denen ich zwar einigermaßen solide Grundkenntnisse habe (für den Hausgebrauch reicht es), aber definitiv kein Profiwissen. Was ist also gemeint, wenn ich nach Tools gefragt werde?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Diese Tool-Wünsche landen bei mir</h3>
<p>Zu Beginn eines Coachings wird ein Problem geschildert. Wenn ich anschließend die Frage nach dem Ziel stelle, wird häufig gesagt: &#8222;Naja, du hast doch da bestimmt ein Tool!?&#8220;. Genauso in Workshops. Egal ob es um Führung, Konfliktklärung oder den Umgang mit Stress geht. Schon in der Erwartungsabfrage, genau, der Wunsch nach Tools. Es geht darum, Methoden kennen und anwenden zu lernen, um Herausforderungen im zwischenmenschlichen Bereich oder im Umgang mit sich selbst zu begegnen. Hier also eine kurze Übersicht der Wünsche, die regelmäßig an mich herangetragen werden:</p>
<ul>
<li>Kommunikationstools</li>
<li>(Selbst-) Führungstools</li>
<li>Entscheidungstools</li>
<li>Tools zum Umgang mit Stress</li>
<li>Tools zur Organisation</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was hinter dem Wunsch nach Tools steckt</h2>
<p>Schon in der Überschrift steht das Wort Denkfehler. Wie kann es ein Denkfehler sein, sich Tools anzueignen, also Neues lernen zu wollen? Wir kommen gleich dazu. Zuerst möchte ich jedoch den Blick dahin richten, was hinter dem Wunsch nach neuen Werkzeugen steckt.</p>
<blockquote><p>Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick">Paul Watzlawick</a>, oder doch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Twain">Marc Twai</a>n, oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Maslow">Abraham Maslow</a>?)</p></blockquote>
<p>Wenn Menschen vor einer Herausforderung stehen, gibt es zwei Möglichkeiten: die Drei-Affen-Methode (nicht sehen, nicht hören, nicht sagen) oder angehen und somit verändern oder lösen. Grundsätzlich ist es also erst mal super, wenn man merkt, dass einem etwas fehlt, um das Problem gut angehen und lösen zu können. Man also nicht den Hammer für alle möglichen und unmöglichen Einsatzzwecke benutzt, sondern ein passendes Werkzeug in den Koffer packen möchte.</p>
<p><div id="attachment_5240" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5240" class="wp-image-5240 size-full" src="https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/06/Problem-identifikation-2.png" alt="Die Schritte von Problemidentifikation bis Lösung" width="650" height="500" srcset="https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/06/Problem-identifikation-2.png 650w, https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/06/Problem-identifikation-2-480x369.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 650px, 100vw" /><p id="caption-attachment-5240" class="wp-caption-text">Vorgehensweise zur Problemlösung</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht um Effizienz und Effektivität. Die Dinge anpacken. Das ist ein Aspekt der <a href="https://karrierebibel.de/hands-on-mentalitaet/#:~:text=in%20unserer%20Datenschutzerklärung.-,Bedeutung%3A%20Was%20ist%20Hands%2Don%2DMentalität%3F,Kenntnisse%20aktiv%20und%20praktisch%20einzubringen.">Hands-on-Mentalität</a>, die im Arbeitskontext meist so hochgeschätzt wird. Die Haltung, die dahintersteckt: Wir wollen weiterkommen, uns nicht aufhalten lassen, unser Ziel verfolgen und natürlich auch erreichen. Das tun wir einerseits für uns und andererseits &#8211; wenn wir ehrlich zu uns sind &#8211; auch, um unsere Wirkung nach außen zu untermauern, vielleicht Anerkennung zu bekommen.</p>
<p>Im Coaching gehe ich der Frage nach den Tools an diesem Punkt nicht direkt nach. Vielmehr geht es darum, die Herausforderung erst noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Problem ist nämlich auch für etwas gut und sei es nur dafür, dass es vor einem neuen, größeren Problem schützt. Aber das geht an dieser Stelle zu weit und verdient vielleicht einen eigenen Blogartikel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Tool ist nur so gut, wie der, der es benutzt</h2>
<p>Jetzt kommen wir an den Kern der Sache, nämlich den Denkfehler: Hinter dem Wunsch nach dem Tool steckt meiner Erfahrung nach eine kausale Verknüpfung von Tool = Problemlösung. Doch vielleicht kennst du das aus eigener Erfahrung. In ganz vielen Fällen ist das nicht so. Wir bemerken eine Herausforderung, egal ob es die Kommunikation mit den verschiedenen Hierarchieebenen im Unternehmen ist, der ausbleibende Erfolg in der Selbstständigkeit, die Morgenroutine, die wir so gern in unseren Alltag bringen möchten. Oder es ist etwas ganz anderes. Wir belegen Kurse, machen Weiterbildungen, suchen im Internet. Nach Tools, die uns den gewünschten Erfolg bringen. Doch schlussendlich stehen wir wieder vor dem gleichen Problem. Mit dem Gefühl, dass es bei allen anderen funktioniert, nur bei einem selbst nicht. Mit mir ist etwas falsch. Rumms. Das sitzt.</p>
<p>Meine Mentorin <a href="https://www.brittakimpel.com/uber-mich/">Britta Kimpel</a> hat dafür ein tolles Beispiel gefunden, das ich hier gern benutze, um dir zu beschreiben, was passiert: Stelle dir zwei Menschen vor, die beide ein Flirt-Training gebucht haben. Sie lernen beide die genau gleichen Dinge, die genau gleichen Sätze, um andere Menschen anzusprechen und in Kontakt zu kommen. Die eine Person ist selbstsicher und ruht in sich. Die andere ist völlig verunsichert, schüchtern und hat vielleicht sogar Angst vor der Situation. Wer hat wohl mehr Erfolg beim Flirten? Ich vermute, du hast ein klares Bild vor Augen. Und jetzt frage ich dich: Hat das Tool den Unterschied gemacht? Nein. Hat es nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wenn nicht das Tool, was dann?</h2>
<p>Klar, gibt es charakterliche Unterschiede. Die will ich auch gar nicht wegmachen (nichts läge mir ferner). Der Unterschied, auf den ich hinaus will, ist der Zustand des Nervensystems. Wenn ich mich in einem <a href="https://sabrinabesic.de/2022/11/09/anzeichen-fuer-ein-dysreguliertes-nervensystem/">dysregulierten Zustand</a> befinde, stehe ich unter Dauerstress. Mein Nervensystem registriert eine permanente Bedrohung, geht in den Alarmmodus und sichert so mein Überleben. Auch wenn gerade keine tatsächliche Gefahr für Leib und Leben existiert, sondern nur das Telefon zum 53. Mal klingelt. Ich befinde mich jenseits eines entspannten Zustands. So kann ich weder klar denken, noch in soziale Interaktion einsteigen, denn diese Funktionen hat die Natur im Stresszustand nicht vorgesehen. Und genau da ist der Knackpunkt. Nicht das Tool entscheidet, ob es mich bei der Erreichung meines Ziels unterstützt, sondern der Zustand, aus dem heraus ich das Tool anwende. Wenn ich gut reguliert bin, mein Nervensystem also angemessen zwischen Anspannung und Entspannung hin und her fließen kann, dann kann mich ein Tool wirklich unterstützen. In manchen Fällen ist es dann sogar so, dass das Tool gar nicht mehr benötigt wird (wie eventuell das Flirt-Training😉).</p>
<p>Bevor ein Tool als die ultimative Lösung herangezogen wird, sollte der Blick aus meiner Sicht nach innen gehen. Wo stehe ich gerade? Wie geht es mir? In welchem Zustand befinde ich mich körperlich, emotional, psychisch? Was will ich hier gerade (weg)machen und warum? Und wenn du hierzu ein klares Bild hast, kannst du dein Nervensystem unterstützen, indem du mit einfachen Methoden für mehr Ausgeglichenheit sorgst. Ideen dazu findest du in meinem Artikel &#8222;<a href="https://sabrinabesic.de/2022/09/27/17-ideen-um-dein-nervensystem-zu-regulieren/">17+ Ideen, um dein Nervensystem zu regulieren</a>&#8222;. So findest du außerdem heraus, ob dir wirklich ein Tool fehlt.</p>
<p>Deine Sabrina</p>
<p>PS: Ich freue mich, wenn du mir einen Gedanken zu diesem Artikel da lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Smarte Ziele kannst du dir schenken!</title>
		<link>https://sabrinaegly.de/smarte-ziele/</link>
					<comments>https://sabrinaegly.de/smarte-ziele/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 11:21:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Smarte Ziele sind schon lange in aller Munde. Wie ich das wahrnehme, werden sie im Unternehmenskontext als Goldstandard angesehen. Im BWL-Studium habe ich die Methode kennengelernt und habe diese auch in den letzten Jahren im Rahmen von diversen Workshops weitervermittelt. Doch inzwischen sträubt sich vieles bis alles in mir, wenn es um die hochgelobten smarten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/smarte-ziele/">Smarte Ziele kannst du dir schenken!</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Smarte Ziele sind schon lange in aller Munde. Wie ich das wahrnehme, werden sie im Unternehmenskontext als Goldstandard angesehen. Im BWL-Studium habe ich die Methode kennengelernt und habe diese auch in den letzten Jahren im Rahmen von diversen Workshops weitervermittelt. Doch inzwischen sträubt sich vieles bis alles in mir, wenn es um die hochgelobten smarten Ziele geht. Einige Zeit war das eher ein unspezifisches Bauchgefühl. Inzwischen habe ich das sogenannte Fleisch am Knochen und nehme dich gern mit in meine Gedankenwelt. Denn ich bin davon überzeugt: SMARTe Ziele kannst du dir schenken!</p>
<h2>SMARTe Ziele &#8211; eine kurze Definition</h2>
<p>Wenn über smarte Ziele gesprochen wird, ist damit eine Managementmethode gemeint, die die Erreichbarkeit von Zielen verbessern soll. Einige Quellen deuten darauf hin, dass sie auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Drucker">Peter Drucker</a> zurückgeht, einem Vordenker im Bereich der Managementberatung aus dem 20. Jahrhundert. Smart steht als Akronym, für spezifische, messbare, erreichbare, relevante und terminierte Ziele.</p>
<p><div id="attachment_5148" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5148" class="wp-image-5148 size-full" src="https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/04/SMARTe-Ziele-2.png" alt="Smarte Ziele sind spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert." width="650" height="500" srcset="https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/04/SMARTe-Ziele-2.png 650w, https://sabrinaegly.de/wp-content/uploads/2023/04/SMARTe-Ziele-2-480x369.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 650px, 100vw" /><p id="caption-attachment-5148" class="wp-caption-text">Das Akronym der smarten Ziele</p></div></p>
<p>So weit erst mal gut. Wie genial, eine Methode an der Hand zu haben, die uns hilft, unsere Ziele so genau zu beschreiben und festzuhalten, damit wir sie eher erreichen. Oder?</p>
<h2>Was bringen SMARTe Ziele?</h2>
<p>Tatsächlich habe ich nach Statistiken gesucht, die eine Aussage darüber treffen, ob SMART formulierte Ziele tatsächlich häufiger erreicht werden. Eine solche konnte ich nicht finden. Es gibt allerdings Forschungsarbeiten und Erfahrungsberichte, die zeigen, dass die Verwendung der Kriterien tatsächlich die Chance erhöht, Ziele zu erreichen. Wie komme ich also dazu, zu behaupten, dass du dir aus meiner Sicht die smarten Ziele schenken kannst?</p>
<h2>Die Haken an SMARTen Zielen</h2>
<h3>&#8222;Realistisch&#8220; kommt immer aus der Vergangenheit</h3>
<p>Wodurch wird denn bestimmt, was realistisch ist? Richtig, wir schauen in die Vergangenheit, ziehen eigene Erfahrungen heran, vielleicht auch Vergleichswerte im Außen, auf die wir Zugriff haben (Achtung: <a href="https://sabrinabesic.de/2022/11/09/anzeichen-fuer-ein-dysreguliertes-nervensystem/">Vergleicheritis</a> droht!). Woher nehmen wir denn die Sicherheit, dass diese Werte aus der Vergangenheit hilfreich sind, um unsere Zukunft zu gestalten? Könnte es nicht sein, dass wir damit immer nur mehr vom selben machen, die Vergangenheit reproduzieren und gar keine echte Veränderung erzielen? Dass wir hinter unseren Möglichkeiten bleiben? Ganz nach dem Motto:</p>
<blockquote><p>Wo kämem wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?&#8220; (Kurt Marti)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie hoch ist die Zufriedenheit nach Zielerreichung?</h3>
<p>Ich habe es selbst erlebt. Wie frustrierend ist es bitteschön, lange Zeit auf ein Ziel hinzuarbeiten, das bei Erreichung keine echte und tiefe Freude, keine Zufriedenheit auslöst? Bei mir war das in meiner letzten Festanstellung der Fall. Meine Ziele waren die Beförderung, der Aufenthalt im China-Office und &#8211; na klar &#8211; mehr Geld. Doch in dem Moment, als ich alles auf dem Silbertablett hatte, wurde mir klar, dass mich das nicht glücklich macht. Aus: &#8222;Wenn ich das erreiche, dann ist alles super!&#8220; wurde schnell ein sehr trübes Gefühl (das schlussendlich in der Kündigung endete &#8211; aber das ist eine andere Geschichte). Das war ein harter Aufschlag in meiner Realität. Ich vermute, dass du das so oder so ähnlich auch schon erlebt hast. Die Freude scheint irgendwie zu verpuffen. Was mich zum nächsten Haken an smarten Zielen bringt.</p>
<h3>Zielen wir auf das Richtige? Das Ziel hinter dem Ziel</h3>
<p>Lass uns nochmal auf meine oben erwähnten Ziele schauen: Beförderung, Ausland, Geld. All das sind Ziele, die im Außen verankert sind. Sie liefern keine Antwort darauf, warum ich das gern erreichen würde. Die wahre Intention dahinter bleibt verborgen und in meinem Fall war sie mir damals alles andere als bewusst. Diese vordergründigen Ziele sind Mittel zum Zweck, um etwas ganz anderes zu erreichen. In meinem Fall waren es rückblickend vermutlich Anerkennung und Freiheit. Das ist nicht direkt offensichtlich, es braucht eine Portion Selbstreflexion, um das zu durchschauen. Und schon stecken wir in der Misere, denn wie misst man denn bitteschön Anerkennung oder Freiheit? Genauso wie Liebe, Gesundheit oder Sicherheit, die auch als Motive hinter unseren Zielen stecken können. Es sind gefühlte Wahrheiten und die passen nun mal nicht zu einem Konstrukt, das für die Business-Welt erdacht wurde. Darum möchte ich dich an dieser Stelle dazu ermuntern: Schau mal auf deine Ziele ((Neujahrs-)Vorsätze gehören auch dazu) und prüfe sie darauf, was wirklich dahinter steckt! Ist es das Auto, oder ist es die Freiheit? Ist es das Geld oder ist es die Sicherheit? Ist es die Beziehung oder ist es Liebe? Oder, oder, oder.</p>
<h2>Das Nervensystem und SMARTe Ziele?</h2>
<p>Ein weiterer spannender Aspekt entsteht, wenn wir darauf schauen, was smarte Ziele mit unserem Nervensystem machen. Lass uns da mal eintauchen!</p>
<h3>Ein dysreguliertes Nervensystem setzt keine guten Ziele</h3>
<p>Viele Menschen hängen im Dauerstress fest. Gehen wir zusätzlich davon aus, dass &#8211; wie oben beschrieben &#8211; ein unbewusstes Ziel hinter unserem gesteckten liegt. Das vordergründige Ziel soll dabei helfen, eine Art Mangelzustand auszugleichen. Wir befinden uns folglich in einem <a href="https://sabrinabesic.de/2022/11/09/anzeichen-fuer-ein-dysreguliertes-nervensystem/">dysregulierten Zustand</a> (Stress oder Starre). Keiner der beiden Zustände bildet eine gute Basis, um smarte (in dem Fall sind Ziele gemeint, die wirklich FÜR uns sind) Ziele zu setzen, da das klare Denken in Stress und Starre eingeschränkt ist. Wie smart können also Ziele sein, für die wir nicht unseren vollen Verstand nutzen konnten?</p>
<h3>Fokus wird eng</h3>
<p>Was passiert, wenn wir auf etwas zielen? Du hast das bestimmt schon mal erlebt. Sei es beim Dart, mit einem Schneeball oder auch tatsächlich bei einem Ziel, das du dir gesetzt hast. Der Blick geht vollständing auf das Ziel, alles andere wird ausgeblendet. Was neben und hinter uns passiert, verliert nicht nur an Relevanz, sondern wir nehmen es gar nicht mehr wahr. Vielleicht kneifst du sogar ein Auge zu und die Zunge klemmt zwischen den Lippen. Alle Energie wird kanalisiert. Gerade durch die sehr spezifischen smarten Ziele wird dieser Aspekt betont. Wie schaust du jetzt auf diesen Fokus, wo du weißt, dass wir in den seltensten Fällen bei voller Verstandesleistung Ziele definieren? Plötzlich kommt ein Fragezeichen an diesen Fokus. Ist es wirklich gut, ganz stur auf dieses eine Ziel hinzuarbeiten? Was verpasse ich eventuell durch diese starre Ausrichtung? Das können andere Chancen sein, Entwicklungen, die das Ziel überflüssig machen, oder auch Dinge, die sich um mich herum zusammenbrauen. Die Frage, die ich stelle: Ist so ein scharf gesetzter Filter wirklich hilfreich?</p>
<h3>Ziel erzeugt Stress</h3>
<p>Ich will Veränderung. Ich muss mich selbst optimieren. Ich bin nicht okay so wie ich bin. Aus dieser Haltung heraus versuchen Menschen immer wieder sich Ziele zu setzen. Sei es für sich im stillen Kämmerlein, im Coaching oder auch in Workshops. Immer wieder beobachte ich, dass diese Ziele dann sehr hoch gesteckt sind. Viel hilft viel, könnte man vermuten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Je größer die Diskrepanz zwischen aktuellem und Wunschzustand, desto mehr sorgen wir für Stress im Nervensystem. Der Zielzustand ist einfach wahnsinnig fremd im Vergleich zu dem unserem Nervensystem bekannten und somit als sicher eingeordneten Zustand. Je mehr wir also versuchen, uns in den Zielzustand zu pushen, desto mehr wird unser Nervensystem etwas gegen diesen unsicheren (weil unbekannten) Zustand tun. Das kann eine Zeit lang gutgehen, aber meist ist der Durchhaltemuskel schwächer, als der Überlebenswillen des Nervensystems. Wir fallen in alte Muster zurück. Dieses Phänomen zeigt sich übrigens nicht nur bei smarten Zielen, der Stressfaktor wird jedoch durch die Terminierung untermauert. Denn Zeit ist der Säbelzahntiger unserer Tage und somit einer der größten Stressoren.</p>
<h2>Die Alternative zu SMARTen Zielen</h2>
<p>Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass Zielsetzung per se keinen Sinn macht. Nein, vielmehr glaube ich, dass Ziele wichtig sind, damit wir uns weiterentwickeln und uns selbst in allen Facetten kennenlernen können. Smarte Ziele sind für die Welt der Unternehmen erdacht worden. Ich beobachte hingegen immer mehr, dass dieser Ansatz auch für die persönliche Ebene herangezogen wird. Und genau dann kommt die Methode aus den oben beschriebenen Gründen an ihre Grenzen. Hier drei Aspekte, die du bei deiner persönlichen Zielsetzung berücksichtigen kannst, damit dein Nervensystem dich bei der Erreichung unterstützt:</p>
<ul>
<li>Setze Ziele aus einem regulierten, sprich entspannten und sicheren Zustand heraus.</li>
<li>Forsche nach dem Ziel hinter dem Ziel. Welches Gefühl steckt dahinter? Prüfe, ob das Ziel wirklich darauf einzahlt.</li>
<li>Setze deine Ziele in Babyschritten um. Die Kaizen-Methode hilft deinem Nervensystem, sich langsam an den neuen Zustand zu gewöhnen. So wird es dich nicht wieder in den alten, sicheren (wenn auch nicht zielführenden) Zustand zurückkatapultieren.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt auf deine Gedanken zu dem Thema. Lass mich gern wissen, welcher Aspekt am meisten bei dir hängengeblieben ist! Deine Sabrina PS: Für den Fall, dass du dich in einem Prozess der Neuorientierung befindest und es darum geht, die richtigen Ziele zu finden, buche dir doch hier einen <a href="https://tidycal.com/sabrina1/vorgesprach-coaching">Termin für ein unverbindliches Vorgespräch</a>! So finden wir am besten heraus, ob und wie ich dich unterstützen kann und ob es zwischen uns passt.</p>
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		<title>Ein Blick auf Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 10:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veränderungen sind für viele Menschen eine große Herausforderung. Der Verstand analysiert und weiß genau, was eigentlich sein sollte, aber mit der Umsetzung ist das so eine Sache. Ich kenne keinen Menschen, der noch nicht an irgendeiner Veränderung gescheitert ist. Sei es, eine neue, bessere Gewohnheit zu etablieren, oder auch eine größere Veränderung. Wir können uns [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veränderungen sind für viele Menschen eine große Herausforderung. Der Verstand analysiert und weiß genau, was eigentlich sein sollte, aber mit der Umsetzung ist das so eine Sache. Ich kenne keinen Menschen, der noch nicht an irgendeiner Veränderung gescheitert ist. Sei es, eine neue, bessere Gewohnheit zu etablieren, oder auch eine größere Veränderung. Wir können uns alle immer wieder selbst beim Scheitern zuschauen. Auch das ist eine Kunst, die es wert ist, beherrscht zu werden, und dennoch möchte ich den Blick hier darauf lenken, was es für eine gelingende Veränderung braucht.</p>
<h2>Veränderung braucht Raum</h2>
<p>Veränderung bedeutet, dass wir etwas Neues ins Leben lassen möchten. Sei es der neue Job oder das neue Sofa. Was auch immer. Alles benötigt Platz, Raum oder auch Zeit. Wir können kein neues Sofa ins Wohnzimmer stellen, solange das alte noch den Platz einnimmt. Bei diesem Beispiel leuchtet das ein. Bei vielen anderen Themen gehen wir völlig anders vor. Wir wollen noch mehr in unser Leben packen. Noch ein Hobby, noch eine Freundschaft, doch der neue Job? Auch hier braucht es Raum, damit wir dem Neuen näher kommen.</p>
<p>Lass uns einen gezielten Blick auf das Thema Job richten. Auch ein neuer Job braucht Raum. Das soll nicht bedeuten, dass du erst mal kündigen sollst und sich dann schon was findet. Nein, das wäre recht vermessen und für viele Menschen auch sehr überfordernd. Was ich meine, ist, dass auch auf dem Weg zu einem neuen Job erst verschiedene Dinge oder Aspekte Platz machen dürfen, damit Raum für die Veränderung entsteht. Was das sein könnte? Das Sicherheitsbedürfnis, die Angst vor dem Urteil Außenstehender, der Statusgedanke, der Gedanke an ein mögliches Scheitern, die Selbstzweifel, etc. Ich könnte noch weitermachen. Lieber gebe ich die Frage an dich weiter:</p>
<p><strong>Was darfst du loslassen, um deinem Ziel &#8211; bei welcher Veränderung auch immer &#8211; ein Stückchen näherzukommen?</strong></p>
<p>Falls das Thema Neuorientierung im Job eines ist, das dich beschäftigt, dann schau dir gern <a href="https://sabrinabesic.de/neuorientierung-im-job/">mein Coachingpaket</a> dazu an!</p>
<h2>Keine Veränderung ohne das Nervensystem</h2>
<p>Wenn wir eine Veränderung möchten, dann brauchen wir immer ein <a href="https://claireoberwinter.com/nervensystem-regulieren/">reguliertes Nervensystem</a> dazu. Der Kopf allein kann sich noch so viele schöne Dinge ausdenken, wenn du keine Sicherheit im Körper fühlen kannst, dann wird dein System immer dafür sorgen, dass du in dem Zustand bleibst (oder in den Zustand zurückfällst), den es kennt. Auch wenn die Bedingungen dort bescheiden sind. Es ist bekannt und kalkulierbar, also bleibt dein System lieber dort. Dieses Phänomen wird auch immer wieder mit dem Begriff der Selbstsabotage beschrieben.</p>
<p>Was in solchen Situationen passiert, ist folgendes: Aufgrund irgendwelcher Umstände hat sich dein System eine Kompensationstaktik gesucht, um besser mit genau diesem Umstand umzugehen. Das kann sich beispielsweise im Essverhalten zeigen, in aggressivem Verhalten oder auch darin, dass du zu häufig Ja sagst und deine Grenzen nicht setzt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt in deinem Leben haben diese Verhaltensweisen völlig Sinn gemacht haben. Aus heutiger Sicht können sie jedoch unpassend und sogar hinderlich sein. Vielleicht weil du erwachsen geworden bist, vielleicht, weil es den auslösenden Umstand nicht mehr gibt. Dein Handeln ergibt für dein System noch immer Sinn. Es ist der Zustand, den es &#8211; eventuell über lange Zeit hinweg &#8211; gelernt hat und der somit als sicher gilt.</p>
<h2>Veränderungen über den Verstand</h2>
<p>Jetzt sagt dein Kopf: &#8222;Dieses Verhalten ist doof. Will ich nicht mehr.&#8220; Damit nimmst du deinem Nervensystem den sicheren Raum weg, den es über Jahre hinweg gewohnt war. Das löst einen Alarmzustand aus. Panikmodus. Stress. Dein Wille kann noch so stark sein. Die Stressreaktion wirst du nicht unterbinden können. Und es wird wahnsinnig schwer, das auf Dauer durchzuhalten, denn dein Nervensystem wird deinen inneren Schweinehund immer weiter füttern, bis es wieder in einem sicheren Zustand angekommen ist. Selbstsabotage? Nein! Es ist der Versuch in Sicherheit zu sein und das Überleben zu sichern.</p>
<p>All das gilt in gleichem Maße auch für Glaubenssätze, die du gern loswerden möchtest. Positives Denken, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mantra">Mantren</a>, Erlaubnissätze. Alles gute Ansätze &#8211; in Verbindung mit Nervensystemarbeit. Genau aus diesem Grund ist es mir in meinen Coachingprozessen wichtig, auch an der Regulationsfähigkeit des Nervensystems zu arbeiten. So entsteht Sicherheit und du kannst die Veränderungen, die du anstupst, auch halten.</p>
<p>Und noch eine Frage möchte ich dir bei all den Worten rund um Veränderung mitgeben: <strong>Was soll auf jeden Fall so bleiben, wie es ist? Denn das darf auf keinen Fall vergessen werden.</strong></p>
<p>Magst du mir deine Gedanken zum Thema Veränderung dalassen?</p>
<p>Deine Sabrina.</p>
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		<title>Wie finde ich den richtigen Job?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabrinaEgly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 14:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie finde ich den richtigen Job? Eine Frage, die sich wohl jeder zumindest einmal im Leben stellt. Aus eigener Erfahrung, aus der Beobachtung meines Umfelds und vielen Gesprächen weiß ich, dass diese Frage in vielen Fällen häufiger im Leben anklopft. Bemüht man die Suchfunktion im Internet, dann landet man auf der Seite der Arbeitsagentur, den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie finde ich den richtigen Job? Eine Frage, die sich wohl jeder zumindest einmal im Leben stellt. Aus eigener Erfahrung, aus der Beobachtung meines Umfelds und vielen Gesprächen weiß ich, dass diese Frage in vielen Fällen häufiger im Leben anklopft. Bemüht man die Suchfunktion im Internet, dann landet man auf der Seite der Arbeitsagentur, den einschlägigen Karriereseiten, sowie einigen Auftritten von Magazinen, die sich der Frage annehmen. Das Thema scheint also nicht nur in meiner Wahrnehmung eines zu sein. Obwohl schon viel darüber geschrieben wurde, habe ich mich dazu entschieden, einen eigenen Artikel zu dem Thema zu verfassen. Denn aus meiner Sicht fehlt in den Betrachtungen, die ich gefunden habe, zumindest einer der Aspekte, die ich für wichtig halte, wenn es darum geht, den perfekten Job für sich zu finden. Darum hier mein gebündelter Input.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>An wen sich dieser Artikel richtet</h2>
<p>Wie bereits erwähnt, stellt sich die Frage nach dem Traumjob zu unterschiedlichen Zeiten im Leben. Nach der kindlichen Träumerei im Sinne von &#8222;Ich werde Feuerwehrmann!&#8220; (Ja, wenn du jetzt auch die Stimme von <a href="https://www.moviepilot.de/serie/grisu-der-kleine-drache/episodenguide">Grisu, dem kleinen Drachen</a>, im Kopf hast, sprechen wir dieselbe Sprache😊), wird die Frage mit dem Näherrücken des Schulabschlusses wohl für jeden relevant. Auch wenn die Aspekte, die ich hier im Artikel aufgreife, für die erste Orientierung Relevanz haben, sehe ich vor meinem inneren Auge gerade eher die Menschen, die bereits einige Jahre im Job verbracht haben. Vielleicht wurde bereits der ein oder andere Karriereschritt gemacht? Vielleicht liegen auch schon Jobwechsel hinter dir? Vielleicht hast du schon mal komplett neu gestartet? Und dennoch ruckelt es nach wie vor im Getriebe, es fühlt sich nicht rund, nicht stimmig an, womit du deine Tage füllst. Genau dann richtet sich dieser Artikel an dich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die gängigen Tipps rund um die passende Berufswahl</h2>
<p>Welche Faktoren gilt es denn nun zu berücksichtigen, wenn es darum geht, den richtigen Job zu finden? Hier eine Übersicht über die gängigen Tipps und Fragestellungen rund um das Thema, die im Internet zu finden sind:</p>
<ul>
<li><strong>Stärken</strong> und <strong>Schwächen</strong> analysieren</li>
<li><strong>Fähigkeiten</strong> (Hardskills und Softskills) und <strong>Kompetenzen</strong> analysieren</li>
<li><strong>Lieblingsfächer</strong> in der Schule als Grundlage</li>
<li>Wie soll mein <strong>Arbeitsumfeld</strong> aussehen?</li>
<li>Bevorzugte <strong>Verhaltensweisen</strong> erkennen</li>
<li>Wie soll mein <strong>Arbeitstag</strong> aussehen?</li>
<li>Welche <strong>Interessen</strong> habe ich?</li>
<li>Kann ich mein <strong>Hobby</strong> zum Beruf machen?</li>
<li><a href="https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/welche-berufe-passen"><strong>Berufswahltest</strong></a> der Agentur für Arbeit machen</li>
<li>Welche <strong>Unternehmen</strong> finde ich attraktiv?</li>
<li>Welches <strong>Einkommen</strong> möchte ich erzielen?</li>
<li><strong>Wo</strong> möchte ich <strong>leben</strong>?</li>
<li>Dazu dann noch Tipps rund um die richtige <a href="https://www.bigkarriere.de/ratgeber/arbeitswelt/den-passenden-job-finden"><strong>Bewerbungstaktik</strong> und das Nutzen von <strong>Netzwerken</strong></a></li>
</ul>
<p>All diese Aspekte sind relevant. Ohne Frage. Sie bieten erste Hinweise darauf, in welche Richtung es gehen könnte. Einige dieser Punkte bearbeite ich auch immer wieder in Coachings mit meinen Klienten, wenn es um Orientierung im Job geht. Aber gerade, wenn du bereits seit einigen Jahren im Berufsleben stehst, hast du vermutlich ein fundiertes Wissen rund um viele dieser Fakten. Hier kommen die Tipps an ihre Grenzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Gründe für Neuorientierung nach einigen Berufsjahren</h2>
<p>Meine kürzlich durchgeführte Befragung hat es bestätigt: Sie hat mein eigenes Erleben rund um die 2010er Jahre bestätigt und auch das, was ich in meinem Umfeld beobachten kann. Nach einigen Jahren im Beruf geht es nicht mehr nur darum, das Selbstbild zu schärfen und herauszufinden, was ich gut kann. Die Themen rutschen noch tiefer. Tiefer ins Sein, tiefer an den Wesenskern. Es geht um die Sinnfrage, um Erfüllung. Es geht um Motivation, um Freude beim Tun. Konflikte und das zwischenmenschliche Miteinander spielen eine Rolle. Entwicklungsmöglichkeiten werden gesucht. Und das große und allseits präsente Thema Stress.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Drei relevante Aspekte für die Neuorientierung im Job</h2>
<h3>1. Welche Werte willst du im Job leben?</h3>
<p><a href="https://sabrinabesic.de/2021/01/28/was-sind-werte/">Werte sind wichtig, sie sind wertvoll, schützenswert</a>. Sie geben einen klaren Anhaltspunkt, was wir als richtig erachten (Ja, genau: Richtig, nicht wichtig!). Gerade bei der Sinnfrage spielen die Werte dadurch eine der Hauptrollen. Der Job kann mich fachlich fordern, kann mir auf der Inhaltsebene Spaß bringen, wenn ich jedoch meine Werte verletzen muss, um meine Ziele zu erreichen, oder in einem Umfeld agiere, das für völlig andere Werte steht, dann fühlt sich das unstimmig an. Wir müssen uns verbiegen, einen Teil von uns verstecken, um ins Umfeld zu passen. Das löst unweigerlich Stress im System aus.</p>
<p>Darum ist es hilfreich, die eigenen Werte zu kennen und von Zeit zu Zeit zu prüfen. Denn sie können sich &#8211; wenn auch verhältnismäßig langsam &#8211; verändern. Diese Werte kannst du dann mit dem Jobinhalt, mit der Kultur im Team, den Anforderungen, die gestellt werden und den Werten, für die das Unternehmen steht, abgleichen. So findest du heraus, ob dein Wunsch für einen Jobwechsel daher rührt und worauf du bei der Suche nach dem richtigen Job achten kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2. Was brauche ich, um im Job und im Leben zufrieden zu sein?</h3>
<p>Noch grundlegender und näher am Wesenskern sind unsere <a href="https://sabrinabesic.de/2021/02/10/was-ist-das-reiss-motivation-profile/">Lebensmotive</a> verankert. Die Lebensmotive geben Aufschluss darüber, was ich im Leben &#8211; im Privatleben, wie im Job &#8211; brauche, um glücklich, zufrieden und vor allem von innen heraus motiviert zu sein. Sie sind sozusagen unser ganz individuelles <a href="http://www.perpetuum-mobile.de">Perpetuum Mobile</a>, das uns immer weiter voranschreiten lässt. Sie sind ein Spiegel unserer Bedürfnisse. Je mehr wir im Einklang mit unseren Motiven leben, desto besser geht es uns. Und nur für den Fall, dass das nicht schon auf der Hand liegt: So sind wir auch ausgeglichener und haben eine höhere Stresstoleranz.</p>
<p>Im gleichen Sinne, wie bei den Werten ist es aus meiner Sicht absolut sinnvoll, die eigenen Lebensmotive zu kennen und zu prüfen, an welchen Punkten ich eventuell gegen sie arbeite. So können Stellschrauben identifiziert werden, die mir zu mehr Sinn, Leichtigkeit und Motivation verhelfen. Nicht umsonst, wird das Tool &#8222;Reiss Motivation Profile®&#8220; (RMP), das die Motive bestimmt, auch im Recruiting erfolgreich eingesetzt. Die Passung zwischen Job und Kandidat*in wird dadurch deutlich gesteigert.</p>
<p>Vielleicht kennst du auch die Situation, dass zwei (oder sogar mehr) Herzen in deiner Brust schlagen. Auch in diesen Fällen hilft das RMP weiter, da sich häufig zeigt, dass dann mindestens zwei Lebensmotive miteinander in Clinch liegen. Dieses Wissen hilft also bei der Entscheidungsfindung, weil wir uns selbst besser kennen und bewusst abwägen und hinspüren können, welcher nächste Schritt der beste für uns ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3. Mit dem Nervensystem zum richtigen Job</h3>
<p>Dieser Aspekt ist mir äußerst wichtig. Er ist sozusagen die Grundlagenarbeit dafür, dass du deinen Traumjob findest. Die Arbeit mit dem Nervensystem. Das Nervensystem beeinflusst alles, was wir tun. Jedes Handeln, jede Reaktion, jede Entscheidung hängt vom Zustand unseres Nervensystems ab. Steht es ständig unter Strom, ist der Stresspegel hoch, dann befindest du dich permanent im Flucht- oder Kampfmodus. Entsprechend fällt die Interaktion mit deinem Umfeld aus: Konflikte, Dünnhäutigkeit, Aggression, um nur einige Aspekte zu nennen. Dazu kommt, dass unter Stress dein Verstand nicht gut funktioniert. Dein Gedächtnis ist deutlich schlechter, du kannst dich nicht richtig konzentrieren, deine Entscheidungsfähigkeit ist eingeschränkt. Keine gute Voraussetzung, um deine aktuellen Aufgaben richtig zu erfüllen oder eine gute Entscheidung für einen neuen Job zu treffen.</p>
<p><strong>Mit einem ausgeglichenen Nervensystem sind dir folgende Dinge möglich:</strong></p>
<ul>
<li>Du tust, <strong>was dir wichtig ist</strong> und nicht was MAN tut: Mit einem ausgeglichenen Nervensystem fühlst du dich sicher und kannst freiere Entscheidungen treffen. Du machst dich unabhängiger von der Bewertung anderer.</li>
<li>Du <strong>erhöhst</strong> deine <strong>Stresstoleranz</strong>: Dinge, die dich bisher auf die Palme gebracht haben, lassen dich eher kalt. Du bleibst gelassen und kannst mit klaren Gedanken allen möglichen Herausforderungen begegnen.</li>
<li>Du bearbeitest <strong>alten Ballast</strong>: Sobald du mit dem Nervensystem arbeitest, räumst du auf. Mit allem, was sich über die Jahre an negativen Abdrücken in deinem System angesammelt hat. Das können beispielsweise hinderliche Glaubenssätze sein. So nimmst du alten Ballast nicht in dein neues Jobumfeld mit, der dir dort sonst mit großer Wahrscheinlichkeit nach einiger Zeit wieder auf die Füße fallen wird. Dann fängst du wieder von vorne an. (Das ist übrigens ein Phänomen, das häufig auch in Partnerschaften auftritt. Über kurz oder lang steht man in der neuen Partnerschaft vor den gleichen Herausforderungen, wie in der alten. So lange, bis das Thema wirklich angeschaut und bearbeitet wurde.)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mein Coachingpaket rund um Neuorientierung im Job</h2>
<p>Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Einblick geben, warum mir diese Aspekte wichtig sind. Als ich selbst an dem Punkt stand, dass ich doch eigentlich mit meinem Job hätte zufrieden sein müssen, es aber nicht war, hätte ich mir Unterstützung gewünscht, genau diese Punkte zu betrachten. Ich habe sie mir über die letzten Jahre Stück für Stück zusammengepuzzelt. Jetzt bin ich so weit, dass ich genau die Unterstützung anbieten kann, die ich damals gebraucht hätte.</p>
<p>Genau darum, wird es in Kürze mein Paket zu Neuorientierung im Job geben, wo ich all mein Wissen und all meine Erfahrung für dich bündele. Einige Details findest du bereits auf meiner <a href="https://sabrinabesic.de/coaching/">Coachingseite</a>, wo ich nach und nach weitere Informationen teilen werde. Dort kannst du dir direkt einen Termin für ein Vorgespräch buchen.</p>
<p>Ich freue mich, wenn ich dich auf deinem Weg unterstützen kann.</p>
<p>Deine Sabrina</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabrinaegly.de/wie-finde-ich-den-richtigen-job/">Wie finde ich den richtigen Job?</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabrinaegly.de">Sabrina Egly</a>.</p>
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